Individuationsprozesse im Gruppensetting

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Stärkung des Selbstwertgefühls durch eine methodische
Kombination aus Mal- und Gestaltungstherapie sowie Elementen des Mentaltrainings. Ziel ist es,
individuelle Entwicklungsprozesse im Gruppensetting anzuregen und zu begleiten.
Der praktische Teil stellt ein durchgeführtes Projekt vor, das im Zeitraum von Jänner bis Juni 2024
stattfand. Es umfasste zwölf Abendtermine à drei Stunden sowie vier ganztägige Workshops mit einer
Dauer von acht bis zehn Stunden. Vier Frauen nahmen regelmäßig im ein- bis zweiwöchigen Rhythmus
daran teil.
Die Zielgruppe besteht aus gesunden, erwachsenen Frauen im Alter von 48 bis 67 Jahren, die sich bewusst
auf eine persönliche Reise zur Stärkung ihres Ichs einlassen wollten – mit dem Ziel, innere Ressourcen
freizulegen und ein stabileres Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Der Theorieteil legt die fachliche Grundlage des Praxisprojekts durch vertiefende Ausführungen zu den
Themen Selbstwertstärkung, Mentaltraining, Schattenarbeit, Arbeit mit dem inneren Kind,
Ressourcenaktivierung sowie zur mal- und gestaltungstherapeutischen Selbsterfahrung im Gruppensetting.
Die Arbeit schließt mit einer Auswertung der Teilnehmerinnenfeedbacks, einer differenzierten Reflexion
des Projektverlaufs sowie einem Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen des Konzepts.