Die vorliegende Arbeit befasst sich mit niederschwelligen und kreativen mal- und
gestaltungstherapeutischen Methoden im Einzelsetting mit Kindern.
Der Theorieteil stellt die Basis für das Praxisprojekt durch Ausführungen zu den Themen
„Kunst als Therapie“ nach Edith Kramer, „Das Ich im Bild“ nach dem
psychodynamischen Ansatz von Gisela Schmeer und „Die Macht der inneren Bilder“
durch die Potentialentfaltungstheorie von Gerald Hüther dar. Weiters wurde Literatur zur
generationsübergreifenden Resilienz nach der intergenerationalen Traumaexpertin
Mariel Buqué in Verbindung mit dem kollektiven Unbewussten nach C. G. Jung
verwendet.
Im praktischen Teil wird das Praxisprojekt vorgestellt, das im Zeitraum von November
2023 bis Oktober 2024 in einem Hort der Stadt Wien durchgeführt wurde. Es umfasst
über 70 Einheiten á 60 Minuten. Bei der Zielgruppe handelt es sich um gesunde Kinder
im Alter von 6 bis 10 Jahren. Ziel war es, sie mithilfe von mal- und
gestaltungstherapeutischen Methoden, bei ihren Reifungsprozessen zu unterstützen, ein
fruchtbarer Dialog über die Bildinhalte entstehen zu lassen und das Ich zu stärken.
Die Zusammenfassung, eine reflexive Auswertung des Projektes mit Schlussfolgerungen
und ein Ausblick runden die Arbeit ab.
Keywords: Innere Bilder | Dritte Hand | Ich-Erleben | Potentialentfaltung | Ich Stärkung
Episodengedächtnis | transgenerationale Resilienz | generationsübergreifende Kraft