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Nr.AuthorTitelThemaJahrAbstraktKeywords
145Bohn Marietta, Smart WaltraudMGT in der SchuleKinderbereich, Kindergarten oder Schule, PädagogikDie vorliegende Arbeit beschreibt ein Projekt mit SchülerInnen der Europavolksschule im Alter von acht bis zehn Jahren. Alle Kinder weisen einen Migrationshintergrund auf und haben Schwierigkeiten sich in das neue soziale und kulturelle Umfeld zu integrieren. Das zeigt sich durch Identitätsmängel, dem Mangel an Respekt sich und anderen gegenüber, dem Mangel an sozialer Kompetenz und allgemeiner starker Verunsicherung. Die Zielsetzung des Projekts liegt darin, die Kinder einen Freiraum erleben zu lassen, indem sie vollständig akzeptiert sind sowie sie zu lehren Achtsamkeit für sich und andere aufzubringen, sich Gutes zu tun, initiativ und kreativ zu sein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen.
Achtsamkeit, Dr. Steinbauer, Europaschule, Identität, Imagination, Integrationsklasse, Kinder, Kreativität, Märchenarbeit, Migration, Rollenspiel, soziale Kompetenz, Vertrauen, Verunsicherung
70Martiny GerdaKreaitivität und KrankheitMenschen mit BehinderungIm Hauptfokus des Projekts der vorliegenden Arbeit steht die Verbindung von ergotherapeutischen und mal- und gestaltungstherapeutischen Zielen. Das Projekt wurde mit Menschen mit cerebraler Schädigung (durch Erleiden eines Schlaganfalles) in der Station für neuropsychologische Rehabilitation des neurologischen Krankenhauses Rosenhügel durchgeführt. Sowohl in der Ergotherapie, wie auch der Mal- und Gestaltungstherapie geht es letztendlich bei der Zielsetzung um eine Erweiterung des Handlungsspielraums, die Förderung und Erlangung von mehr Kompetenz und Autonomie.
Ergotherapie Bemerkung Flecken auf Deckblatt, Krankenhaus, Menschen mit cerebraler Erkrankung, Neuropsychologie, Rehabilitation, Schlaganfall
Klemm HolgerDie Relevanz der Kunsttherapie. Dargestellt am Beispiel der Arbeit mit Schizophrenen.PsychiatrieUm dem Thema “Kunsttherapie mit Schizophrenen” gerecht zu werden, ist eine ausführliche theoretische Annäherung notwendig, auf die in der vorliegenden Arbeit in Kapitel zwei und drei eingegangen wird. Dabei umfasst das zweite Kapitel die Erläuterung der Wurzeln der Kunsttherapie (Kunst, Psychoanalyse, Pädagogik), den Streit um den Begriff der Kunsttherapie sowie kunsttherapeutische Möglichkeiten und Grenzen. Das dritte Kapitel wendet sich dem Thema Psychiatrie zu und beschreibt die Schizophrenie und deren Symptome, die Rolle der Diagnose Schizophrenie in der threapeutischen Praxis sowie die Rolle der KunsttherapeutInnen in der Arbeit mit Schizophrenen. Das vierte Kapitel beschreibt die spezifischen Ansätze und Techniken der Kunsttherapie mit Schizophrenen, deren Bildinhalte sowie die Relevanz der Kunsttherapie im Vergleich zu anderen bei Schizophrenen angewandten Therapie. Eine Zusammenfassung schließt die Arbeit ab.
Bildanalyse als Diagnoseverfahren Anmerkung: Diese Diplomarbeit wurde an der FH für Sozialarbeit in Dresden, C.G. Jung, Joseph Beuys, Psychiatrie, Psychoanalyse, Schizophrenie, Sigmund Freud, sondern bildet eine ausschließlich theoretische Abhandlung., Symboltheorie, und nicht eigens für die MGT Ausbildung, verfasst. Daher beinhaltet es kein Praxisprojekt, Wurzeln der Kunsttherapie
131Lembke KlausKunsttherpie mit Bewohnern des Hospizalte Menschen, HospizDie vorliegende Arbeit berichtet über das kunsttherapeutische Arbeiten mit Bewohnern im Hospiz. Es wird zunächst eine grundlegende Basis von theoretischem Wissen erläutert, was unter anderem Abhandlungen zur Hospiz, zum Sterbeprozess und zur Kunsttherapie in der letzten Lebensphase umfasst. Darüber hinaus werden sowohl ressourcen- und lösungsorientierten als auch tiefenpsychologische Methoden vorgestellt. Auch wird die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers kurz umrissen. Im Anschluss wird die Praxis der Kunsttherapie beschrieben. Im Zuge dessen werden eine umfangreiche Fallbeschreibung und zwei kurze Nachbetrachtungen des kunsttherapeutischen Prozesses ausgeführt.
45Treschmitzer ChristaKinder setzen ZeichenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, PädagogikDie vorliegende Arbeit behandelt das Thema der Mal- und Gestaltungstherapie in Kombination mit der heilpädagogischen Arbeit im Kindergarten. Der Fokus liegt auf der Projektumsetzung, welche die Möglichkeiten der MGT im heilpädagogischen Kontext aufzeigen soll. Neben einer allgemeinen Einführung in die MGT, folgt eine Abhandlung der kindlichen Ausdrucksfähigkeiten, aber auch die spielerischen Zugänge zur MGT. Methodische Möglichkeiten werden näher erläutert und finden ihre praktische Umsetzung in der Projektdarstellung.
Heilpädagogik, Individuations-prozess, Kindergarten, kindliche Ausdrucksfähigkeit Bemerkung Einband fleckig, Verhaltensauffälligkeit
Scheucher GernotMGT im Gruppen- und EinzelsettingEinzelsetting1996Die vorliegende Abschlussarbeit dokumentiert die Praxis der Mal- und Gestaltungstherapie im Gruppen- und Einzelsetting. Die Dokumentation vollzieht sich in ausgewählten Ausführungen der Aufgabe, des Malprozesses, der Bildbesprechung und der Abbildung des Bildes von den Einheiten. Dies verschafft einen Überblick über den Ablauf der Mal- und Gestaltungstherapie und den bearbeiteten Themen.
Alltagsbewältigung, Ausdruck, Bildbesprechung, Gefühle
24Vogt Barbara, Lackner MartinaBewegen und MalenFreie Selbsterfahrungsprojekte1997Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Praxis von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden zum Thema “Bewegen und Malen”. Zielgruppe waren psychiatrische Langzeitklienten, Jugendliche ohne psychiatrische Diagnose bei denen Kontakt- und Kommunikationsschwierigkeiten im Vordergrund stehen, Personen mit psychosomatischen Beschwerden und prinzipiell alle, die sich selbst besser kennenlernen wollen. Zielsetzung war es, die Lebensqualität zu verbessern, die Ein- und Ausdrucksfähigkeit zu stärken sowie ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben. Die Gestaltung der einzelnen Einheiten wird dokumentiert. Der Fokus liegt hierbei auf der Dokumentation der Themen, Übungen und Methoden, während die Arbeit(-sprozesse) der TeilnehmerInnen nicht ausgeführt werden.
Assoziationen, Bewegung, Eindruck und Ausdruck, Farbkreis, Gemeinschaftsgefühl, Imagination, katharsisches Verfahren, Kommunikationsschwierigkeiten, Kontaktschwierigkeiten, Körper, Körperwahrnehmung, Lebensqualität, Märchenarbeit, Psychiatrie, Psychosomatik, Symbolarbeit
111Stepka AlexandraKinderzeichnung ein schöpferischer ImpulsKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik1999Die Arbeit ist in zwei Kapitel gegliedert: Das erste Kapitel befasst sich sowohl mit pädagogischen als auch didaktischen Kriterien zum Thema Kinderzeichnung. Es wird unter anderem auf die Entwicklungsphasen des Zeichnens und Malens, die besonderen Merkmale und allgemeine Deutungsversuche von Kinderzeichnung und kulturelle Unterschiede von Kinderzeichnungen eingegangen. Das zweite Kapitel beinhaltet den Schwerpunkt des Zeichnens und Malens im Kindergarten - ausgehend von einer allgemeinen Abhandlung zum Thema bildnerische Gestaltung und Elementarerziehung über die Förderung der Kinder bis hin zu den verschiedenen Arbeitstechniken.
Didaktik, Entwicklungsstufen der Kinderzeichnung, Farben, Geschichte der Kinderzeichnung, Individuation nach Margaret Mahler, Kinder in Notlangen, Kinderzeichnung, Kinderzeichnung als Test, Kritzeln, Kulturelle Unterschiede in Kinderzeichnung (asiatische und europäische), Loslösung, Mandala, Pädagogik, Wahrnehmung
Buder MarthaMaltherapiePsychiatrie1999Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Projekt, das auf der akutpsychiatrischen Station P3 des Kaiser Franz Josef Spitals durchgeführt wurde. Das Angebot richtete sich an alle stationäre, ambulante und tagesklinischen PatientInnen der psychiatrischen Abteilung. Die Intention war es, Stimmungen, Gefühle, aktuelle Befindlichkeiten während einer Entspannungs- und Imaginationsphase in innere Bilder zu fassen und durch Malen und Gestalten zu einem äußeren Ausdruck zu bringen. Nach der Erläuterung der Maltherapie nach C.G. Jung aus theoretischer Sicht wird die Praxis des Fallberichts ausführlich veranschaulicht.
Ausdruck und Erleben der Emotionen, Bilder aus den Unbewussten, Depression, Förderung des Realitätsbezugs, ICH-Stärkung, Konfliktbearbeitung, neurotische Störung, Psychiatrie, Psychotische Erkrankung, Selbstwertstärkung, Symbol
Schultz VanessaKunsttherapie mit Kindern und JugendlichenJugendliche1999Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen in Kombination mit Sozialpädagogik. Sie basiert auf den Grundlagen der drei Gebiete Kunsttherapie, Entwicklungspsychologie und Sozialpädagogik. Als Einstieg erfolgt zunächst eine allgemeine Darstellung der Kunsttherapie, wie etwa historische Anfänge und wesentliche Phänomene kunsttherapeutischen Arbeitens. Das darauffolgende Kapitel befasst sich mit intuitiven Wahrnehmungsvorgängen. Nach einer Begriffsbestimmung der Intuition, Selbst- und Sinneswahrnehmung gliedere ich neurowissenschaftliche Kenntnisse ein. In Kapitel 4 werden grundlegende Kennzeichen über die bildliche Darstellung von Kindern und Jugendlichen erläutert. Daran schließe ich eine Eingliederung der Entwicklungspsychologie an. In einer abschließenden Bilanz in Kapitel 6 diskutiere ich, bezugnehmenden auf die vorangegangen Kapitel, Möglichkeiten sozialpädagogischer Aufgaben. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick ab.
Entwicklungspsychologie, intuitive Wahrnehmung, Kennzeichen in der Kindermalerei, Sozialpädagogik, Theorie zur Kunsttherapie, Veränderungsprozesse in der Adoleszenz
Grabner UrsulaKünstlerische Techniken als Werkzeug inneren Bildern Ausdruck zu verleihenKreativtraining1999
66Wohlfahrt BrigittaKränken macht krankKrankenhaus1999Die vorliegende Arbeit beschreibt das Projekt der systemischen Familientherapie und Mal- und Gestaltungstherapie im Rehabilitationszentrum für Herz-, Kreislauf und Lungenerkrankungen in Hochegg-Grimmenstein. Im ersten Teil wird auf die theoretischen Grundlagen der Mal- und Gestaltungstherapie sowie auf C.G. Jung eingegangen. Anschließend wird das eigens kreierte Konzept der "Kreativtherapie" als eine Kombination aus MGT und systemischer Familientherapie vorgestellt. Ebenso werden Gesundheit und Krankheit aus systemischer Sicht und der Begriff der Psychosomatik erläutert. Schließlich wird ein Einblick in das kreativtherapeutische Projekt mit PatientInnen mit Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenerkrankungen gegeben. Als Hauptthematik haben sich hierbei der Umgang mit Emotionen (hauptsächlich Angst) und das Setzen von Grenzen herauskristallisiert. Durch Falldarstellungen und Gruppenprozesse wird die durchgeführte Kreativtherapie genauer beleuchtet.
Asthma, C.G. Jung, Genogramm, Gesundheit und Krankheit, Herzinfarkt, Imaginationsreise, Jacobson-Training, Märchenarbeit, Psychosomatik, Systemische Familientherapie
Edlinger-Willam CorneliaGestaltungsprozesse in der EinzelarbeitPsychiatrie2000Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Gestaltungsprozessen des mal- und gestaltungstherapeutischen Projekts, das im psychiatrischen Krankenhaus Baumgartner Höhe stattgefunden hat. Nachdem das Angebot der Malgruppe sich in den letzten Jahren als Gruppentherapieangebot im Rahmen der Ergotherapie etabliert hat, können nur PatientInnen der Akut- und Subakutstation, die in der Ergotherapie sind, teilnehmen. Dadurch ergibt sich eine offene Gruppe, die nicht nur aus motivierten und interessierten TeilnehmerInnen besteht. Ziele der Gruppentherapie waren die Ausdrucksmöglichkeiten zu stärken, die Selbstwahrnehmung zu fördern sowie die Kommunikation und Interaktion zu fördern. In der vorliegenden Arbeit werden zwei Einzelverläufe und deren mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden erläutert.
Ausdruck, Einzelverläufe, Förderung Selbstwahrnehmung, Gestaltungsprozesse, integrative Maltherapie, Psychiatrische Erkrankungen
68Maurer SabineBeratungslehrertätigkeitKinderbereich, Kindergarten und Schule, Pädagogik2000Die vorliegende Abschlussarbeit soll meine Erfahrungen anhand einiger ausgewählter Fallbeispiele für die Mal- und Gestaltungstherapie mit Kindern und Jugendlichen dokumentieren. Meine Zielgruppe sind verhaltensauffällige SchülerInnen. Darunter werden Kinder verstanden, die Leistung/Schule verweigern, Probleme in der Beziehungsaufnahme und Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme haben, einen ängstlichen oder mutlosen Eindruck machen, realitätsfremd sind und in Phantasien flüchten, depressive Tendenzen aufweisen, ein plötzliches Absinken der Leistung zeigen oder unter allgemeiner Kontaktarmut oder Außenseiterproblemen leiden. Ich beschreibe meine Arbeitssituation als Beratungslehrerin, verfasse einen theoretischen Teil zur Auseinandersetzung der Bilder von den Kindern und beschreibe in der praktischen Umsetzung meinen Ansatz und wie er sich weiterentwickelt hat.
Beratungslehrtätigkeit, Kinderbilder, Schule, Symbole, Verhaltensauffälligkeit
Auer-Ottenschläger MichaelaKinderkrankenhausKrankenhaus2000Diese Arbeit reflektiert und beschreibt zwei unterschiedliche mal- und gestaltungstherapeutische Projekte: zum einen die maltherapeutische Arbeit mit Kindern im Landeskrankenhaus Mödling, und zum anderen die MGT mit erwachsenen Frauen in der Volkshochschule Mödling. Im ersteren war intendiert, für Kinder in der besonderen Situation – dem Krankenhausaufenthalt - ein Angebot zu bieten, das dem Abbau Stress und Anspannung dient. Das zweite Projekt galt der Selbsterfahrung durch Märchenarbeit. Beide Projekte werden in der vorliegenden Arbeit ausführlich beschrieben.
Anorexia nervosa, erwachsene Frauen, Kinder, Krankenhaus, Märchenarbeit, Selbsterfahrung
27Eckhardt GundiFallstudien einer MGtherapeutischen EinzeltherapieKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2000Die vorliegende Fallstudie soll dazu dienen, meinen Zugang zur Mal- und Gestaltungstherapie, den theoretischen Hintergrund, das Setting bzw. die Methode und eine Reflexion über den Verlauf der Therapie zu vermitteln. Diese orientiert sich an einer Einzeltherapie eines Mädchens, die ich im Zuge meiner Tätigkeit als Heilpädagogin bei den Wiener Kinderfreunden kennenlernte und deren Therapieverlauf ich in der vorliegenden Arbeit darstellen werde. Zunächst möchte ich den theoretischen Hintergrund und die spezielle Methode erläutern, die meiner Arbeit mit dem Mädchen zugrunde lagen. Im Zentrum meiner Arbeit steht die (Unterstützung der) Ich-Entwicklung sowie die Traumatisierung der kindlichen Psyche, da dies das vorrangige Therapieziel des Mädchens darstellte.
Heilpädagogik, Ich-Entwicklung, Ich-Funktionen, Mädchen, narzisstische Ich-Starre, Not-Ich, Traumatisierung
32Peter AnnettVersuch einer Verbindung von Validation mit MGTalte Menschen, Hospiz2000Die vorliegende Arbeit beschreibt die Mal- und Gestaltungtherapie in einem Alten- und Pensionistenheim. Das Projekt basiert auf dem Verständnis, dass Validation und Mal- und Gestaltungstherapie sich ergänzen. Ihre Gemeinsamkeiten liegen darin, dass sie mit Symbolen und Körpersprache arbeiten und ihre Klienten bei der Aufarbeitung der Vergangenheit unterstützen. Im theoretischen Teil wird zunächst auf die Beschreibung der Rahmenbedingungen und der Klientinnen eingegangen. Anschließend werden die Begriffe in Altern und Sterben, Demenz, Depression und Validation in einzelnen Kapiteln erklärt. Im praktischen Teil werden die Angebote sowie persönliche Schwerpunktsetzungen der Mal- und Gestaltungstherapie erläutert. Die Erfahrung im Praxisprojekt mit Mal- und Gestaltungstherapie im Altenpflegebereich werden zunächst mit der Projektplanung und Zielsetzung eingeleitet. Darauffolgend wird ein Einblick in den Aufbau einer jeweiligen Therapiestunde der beide Klientinnen gegeben sowie eine Reflexion darüber dargelegt. Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die Möglichkeiten und Grenzen der Verbindung von Validation mit MGT, sowie einer persönlichen Reflexion zum Projekt ab.
Altenpflege, Demenz, Depression, Pensionistenheim, Sterben, Validation
129Dreier KarinAlles in Einem - Einem in AllesEinzelsetting2000In der vorliegenden Abschlussarbeit wird meine therapeutische Arbeitsweise vorgestellt, die sich aus meiner spirituellen Praxis und dem Studium des tibetischen Buddhismus, der Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G. Jung und der systemischen Familientherapie entwickelt hat. Da es ein laufender Prozess ist und bleiben wird, diese drei Weltbilder, Konzepte und Methoden mit der Arbeit mit Menschen zu verbinden, geht es um den gegenwärtigen Stand, und deshalb ist dieser Status quo auch in seiner relativen Gültigkeit zu verstehen. Ich möchte ein sprachliches Bild malen vom Miteinander im therapeutischen Prozess auf verschiedenen Ebenen – ein Miteinander im gemeinsamen Prozess mit meiner Klientin und ihrer Familie, ein Miteinander von verschiedenen und auch ähnlichen Konzepten. Als konkretes Beispiel für meine Arbeit werde ich den Fallverlauf eines 13 Jahre alten Mädchens beschreiben, das während einer anorektischen Phase zu mir in Einzeltherapie kam und im Rhythmus von jeder fünften oder sechsten Sitzung von ihrer Familie dabei begleitet wurde.
Einzelsetting, Essstörung, Magersucht, Schrift auf Buchrücken unleserlich - schlechter Druck Tibetischer Buddhismus, Systemische Familientherapie, Weltbilder
Perkhofer BrigitteIch und Farbe???Jugendliche2001Die vorliegende Arbeit befasst sich dem Malprojekt „Tupo“ - einem mal- und gestaltungstherapeutischen Projekt mit Jugendlichen einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft zwischen 15 und 18 Jahren. Nachdem die Zielgruppe und Projektplanung anfänglich erläutert wird, wird im Anschluss vertiefend auf die unterschiedlichen Methoden und deren Hintergründe und Intentionen eingegangen. Folglich wird eine Analyse über den Verlauf dargestellt und abschließend werden Falldokumentationen von drei jungen Frauen beschrieben.
Gruppendynamik, Jugendpsychose, Neutralität, Progression, Regression, Spontanes Malen
69Lammer AstridMagdalenaPsychiatrie2001Die Arbeit beschreibt den Therapieverlauf mit Magdalena, einer 15-jährigen Wach-Koma-Patientin nach einem Suizidversuch, im Neurologischen Krankenhaus Wien. Nachdem Magdalenas Vorgeschichte und ihr neurologischer Status beleuchtet wird, wird ausführlich auf die therapeutische Arbeit anhand von zahlreichen Bildanführungen eingegangen.
Jugendliche, Krankenhaus, Suizidversuch, Wach-Koma
55Wagner HeleneIch binKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2001Die vorliegenden Fallstudien einer Kindergruppe sollen meinen Zugang zur Mal- und Gestaltungstherapie, den theoretischen Hintergrund, das Setting, die Methode und die Reflexion über den Verlauf der Therapie vermitteln. Das Malprojekt, das den Fallstudien zugrunde liegt, wurde mit Kindern im Alter von 8-17 Jahren durchgeführt, die eine geistig verzögerte Entwicklung vorweisen und unter hyperkinetischen Störungen in Form von Hyperaktivität, Aggressivität und Impulsivität litten.
Aggressivität, Gefühle, Geistig verzögerte Entwicklung, Hyperaktivität, hyperkinetische Störungen, Ich-Funktionen, Impulsivität, Mandalas, Märchen, narzisstische Ich-Starre, negativer Vaterkomplex, Not-Ich, Schattenarbeit, Selbstbilder, Theater, Traumatisierung
56Hallwirth MariaMGT-Methoden in der Beratungslehrerinnenarbeit zum Problemkreis "Trennung"Kinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2001Die vorliegende Arbeit soll dazu dienen, meinen Zugang zur Mal- und Gestaltungstherapie im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Beratungslehrerin aufzuzeigen. Ich stelle darin mein spezielles Setting, mein Klientel (verhaltensauffällige Kinder), ein spezifisches Problem (Trennung), den theoretischen Hintergrund und die Methoden anhand von Fallbeispielen vor.Die Arbeit gliedert sich somit in der Beschreibung der Zielgruppe - Kinder mit Trennungsproblemen (Tod, Scheidung, Symbiose), der Beschreibung der Arbeitsmethoden und der Erläuterung von Fallbeschreibungen (praktischer Teil).
Beratungslehrerin, Kinder mit Trennungsproblemen (Tod, Pädagogik, Scheidung), Symbiose, Symbole Bemerkung Einband fleckig, Tootie - Motivationstraining nach John Hanson, Verhaltensauffälligkeit
Steidl ThoralfMGT im Psychosozialen TageszentrumPsychiatrie2001Die Arbeit ist ein umfassender Praxisbericht von zwei mal- und gestaltungstherapeutischen Projekten: zum einen mit Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren im psychosozialen Tageszentrum der Sigmund-Freud-Klinik in Graz, und zum anderen die Begleitung von Erwachsenen in freier Praxis. Es werden die jeweiligen einzelnen Prozessverläufe detailliert wiedergegeben und anhand von Bildmaterial veranschaulicht.
Abgrenzung, Aggression, Anorexia nervosa, Depression, Emotionen, Imagination, Individuation, Jugendliche, Märchenarbeit, Psychiatrie, sexueller Missbrauch, Suizidgefährdung
101Langens ThomasSozialpädagogische Arbeit mit BehindertenMenschen mit Behinderung2001Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen der Einsatz bildnerisch-kreativer Medien unter sozialpädagogischer Zielsetzung mit geistig behinderten Erwachsenen möglich ist. Ziel dieser Arbeit ist daher, eine Konzeption über den sinnvollen Einsatz bildnerisch-kreativer Medien zu entwickeln. Für ein solches Handlungsmodell, in dem die Ziele, Inhalte, Methoden und Verfahren in einen sinnhaften Zusammenhang gebracht sind, sind folgende einzelne Schritte notwendig: Zunächst wird uf die Besonderheiten der Zielgruppe Geistigbehinderte eingegangen. Was sind ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse, wo liegen die Grenzen der Förderung? Danach wird der Ansatz medialer Arbeit in der Sozialpädagogik im allgemeinen umrissen und die Eigenschaften bildnerisch-kreativer Medien im besonderen beleuchtet. Daran schließen scih die Besonderheit des Einsatzes bildnerisch-kreativer Medien bei der Zielgruppe an, wo auf die Eignung, das Material und das methodische Vorgehen eingegangen wird. Darüberhinaus werden speziell geforderte Eigenschaften des Gruppenleiters einer solchen Maßnahme dargelegt. Abschließend wird die praktische Umsetzung des Konzepts in einem Wohnheim für Geistigbehinderte geschildert.
bildnerisch-kreative Medien, Medienpädagogik, Menschen mit geistiger Behinderung, pädagogische Förderung, Sozialpädagogik
64Bloch FlorianÖffentliche Schulen mit KindernKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2001In der vorliegenden Arbeit konzentriere ich mich auf die Darstellung und Auswertung des Projekts in der Volksschule Zeltgasse. Das Projekt Zeltgasse umfasst eine genaue Beschreibung der einzelnen Kinder samt Bildmaterial, einen Überblick über die Themen der Einheiten, die Ziele für die Malgruppe, grundlegende methodische Überlegungen und Fallbeschreibungen. Im Anschluss werden zwei weitere Projekte in sonderpädagogischen Zentren kurz vorgestellt.
Aggression, Förderung der Kreativität, Gefühlswert der Kinder, Kontinuität und Stabilität, Märchenarbeit, Phantasiereise, Verhaltensauffälligkeit, Volksschule
39Zyma UrsulaSchädel-Hirn-Trauma - ein Jahr mit betroffenen AngehörigenFreie Selbsterfahrungsprojekte2001Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma und deren Angehörigen. Nach einer ausführlichen Beschreibung des Schädel-Hirn-Traumas und deren unterschiedlichen Äußerungen, werden die TeilnehmerInnen des Projekts vorgestellt sowie über die Planung, Umsetzung, angewandten Methoden und dem therapeutischen Setting informiert. Infolgedessen werden die individuellen Themen der Betroffenen und Angehörigen beschrieben. Schließlich wird ausführlich über die gemeinsamen Abende von Betroffenen und Angehörigen und über die Übungen und deren Erfolg, berichtet. Der Verlauf eines Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma wird im Anschluss geschildert.
Angehörige von Schädel-Hirn-Trauma PatientInnen, Märchenarbeit, progressiv therapeutisches Spiegelbild, Schädel-Hirn-Trauma
109Schweiger Susanne, Wanderer MalteBrücken zur SeeleKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2002Die vorliegende Arbeit umfasst eine theoretische und praktische Vertiefung in die Entwicklung des Kindes. Die Aufgabe der Entwicklungspsychologie ist es, Gesetzmäßigkeiten aufzuzeigen, nach denen sich das Verhalten des Menschen, seine Denkformen, Wahrnehmung, Haltung und Einstellung, aber auch seine Leistungen im Laufe des Lebens verändern. Theoretische Grundbausteine bilden hier die Entwicklungstheorie der Psychoanalyse, die psychosoziale Entwicklung nach Erikson, Studien zum Bindungsverhalten (J. Bowlby, M.S. Ainsworth), die Entwicklung des Kindes aus anthroposophischer Sicht sowie in der analytischen Psychologie von C.G. Jung. Abrundend wird das psychodynamische Modell von C.G. Jung zusammengefasst. Im Anschluss wird das Konzept der Maltherapie nach Jung vorgestellt. Die mal- und gestaltungstherapeutische Praxis vollzieht sich mit einer Gruppe von neun Kindern zwischen sieben und elf Jahren. Die Kinder sind mit sehr starken seelische und/oder körperlichen Verletzung belastet und weisen unter anderem Angst, Depression, Verschwiegenheit auf. Die individuellen Lebensumstände und Verhaltensweisen der einzelnen Kinder werden kurz skizziert. Im Anschluss befindet sich ein umfassender Teil zum Projektverlauf, der den Ablauf (Malaufträge und Methodenwahl), den Gruppenprozess sowie die Entwicklung zwei einzelner Mädchen beinhaltet.
Ainsworth), analytische Psychologie nach C.G. Jung, Angst, Bindungsverhalten (Bowlby, Depression, Entwicklungpsychologie, Introversion, Missbrauch, Mutismus, Neurose, Psychoanalyse, psychodynamisches Modell nach C.G. Jung, psychosoziale Entwicklung nach Erikson
110McManus MaresiKinder im FrauenhausKinderbereich, Kindergarten und Schule, Pädagogik2002Die Arbeit beschreibt im ersten Teil der Abhandlung allgemeines zu den Frauenhäusern, deren Können, deren Intention und deren Herausforderungen. Des weiteren wird auf die psychische Situation der Eltern und der Kinder im Frauenhaus näher eingegangen. Die Zielgruppe des Projekts bilden Kinder im Alter von drei bis sechzehn Jahren, die sich aufgrund von körperlicher und seelischer Gewalt mit ihren Müttern im Frauenhaus aufhalten. Anschließend wird das Projekt dargestellt sowie dessen die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten umkreist.
Auswirkung von Misshandlungen, Einzelsetting, Frauenhaus, Gewalt an Frauen und Kindern, Mutter-Kind-Therapie, offene Gruppe, Psychosomatik, Verhaltensauffälligkeit
147Döpfl RomanaMGT und Musiktherapiealte Menschen, Hospiz2002Die vorliegende Arbeit umkreist die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit im Landespflege- und Pensionistenheim Berndorf (NÖ) mit Frauen im Alter von 60 bis 90 Jahren. Die Frauen wurden unter anderen mit Depressionen, Schlaganfall und Demenz diagnostiziert. Der Malprozess unter Anwendung maltherapeutischer Methoden wurde zusätzlich von altorientalischer Musik begleitet. Zielsetzung des Projekts war es lebensgeschichtliche Themen zu beleuchten und das kreative Potential der Teilnehmerinnen (wieder) zu entdecken. Nachdem das Projekt zunächst mit dessen Methoden, Zielen und Teilnehmerinnen beschrieben wird, werden zwei Einzelprozesse schriftlich und bildlich dokumentiert.
altorientalische Musik, Frauen, Kreativität, Lebensgeschichte, Musiktherapie, Pensionistenheim, Pflegeheim
Tichy-Gibley SabineGruppenmandalaPsychiatrie2002

Das vorliegende Projekt wurde im Rahmen meiner Tätigkeit als Betreuerin im psychosozialen Tageszentrum Floridsdorf, einer Einrichtung der psychosozialen Dienste der Stadt Wien, durchgeführt. Der Schwerpunkt der Tageszentren liegt in der persönlichen Betreuung durch konstante Bezugspersonen und in den individuell gestalteten Beschäftigungsangeboten. Die Gruppe umfasste im Durchschnitt fünf TeilnehmerInnen in verschiedenen Altersstufen mit einer Diagnose aus dem schizophrenen Formenkreis. Mein Hauptziel war es, die Gruppenteilnehmer darin zu unterstützen, ihr Leben eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Dazu gehört das Erarbeiten und Stärken ihrer eigenen Ressourcen, das Finden von Lösungen, um Alltagprobleme besser zu bewältigen, und sie dabei zu begleiten.

Alltagsbewältigung, Lösungsorientierung, Ressourcenorientierung, Schizophrener Formenkreis, Selbstwertstärkung, Wohlbefinden
71Döpfl RomanaMaltherapie mit altorientalischer MusiktherapieMenschen mit Behinderung2002Die vorliegende Arbeit umkreist die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung im Alter von 22 bis 40 Jahren. Das Projekt wurde im Tagesheim der Caritas in Tulln durchgeführt. Zusätzlich zu maltherapeutischen Methoden wurde der Malprozess von altorientalischer Musik begleitet. Zielsetzung des Projekts war es lebensgeschichtliche Themen zu beleuchten und das kreative Potential der Teilnehmerinnen (wieder) zu entdecken. Zu Beginn der Arbeit wird eine Einführung in die Rahmenbedingungen und das Setting des Projekts gegeben. Den Hauptteil der Arbeit bildet die Schilderung von zwei Einzelprozessen.
altorientalische Musik, Geistige Behinderung, Mehrfachbehinderung, Musiktherapie Bemerkungen Einband fleckig
57Kermani GertrudDie späte Freiheit. Drei maltherapeutische Seminare im Seniorinnenzentrum des WUK.alte Menschen, Hospiz2002Das Projekt widmet sich dem Verlauf einer Malgruppe mit alten Menschen im SeniorInnenzentrum des WUK. Einerseits ist deren Lebenssituation von alten Menschen durch viele Verluste und Einschränkungen geprägt. Andererseits wurde vom Gerontologen Leopold Rosenmayr die Bedeutung der „neuen Freiheit“ dieser Altersgruppe etabliert, die den älteren Menschen eine schöpferische Fähigkeit und die Ausprägung von Originalität zuspricht. Die Malgruppe soll sich beiden Seiten thematisch widmen. In der Arbeit wird der Verlauf des Projektes ausführlich dokumentiert und veranschaulicht.
Freiheit, Kreativität, Originalität, Schöpferischer Prozess, Seniorinnen
60Reissmann AndreaGehörlose sowie geistig BehinderteMenschen mit Behinderung2002Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem mal- und gestaltungstherapeutischen Projekt mit gehörlosen und geistig behinderten Menschen. Das Projekt fand im österreichischen Hilfswerk für Taubblinde und Hör- und Sehbehinderte statt. In dieser Arbeit möchte ich vor allem auf die Bedeutung und die Chance der Mal- und Gestaltungstherapie für dieses Klientel hinweisen. Für mich stellte sich die Frage, welche Möglichkeiten bieten sich dem Therapeuten und wie kann er sie verwirklichen? In wie weit ist der sprachliche Ausdruck entscheidend? Bei dieser Arbeit sehe ich meine Aufgabe darin, mich mit diesen Fragestellungen auseinander zu setzen und wenn es möglich ist, Ergebnisse aufzuzeigen. Hier wird dem Klienten die Möglichkeit geboten, einen Beitrag zur Gesamtentwicklung seiner Persönlichkeit zu leisten und seiner Individualität gerecht zu werden.
Gehörlose, Geistige Behinderung, Individuation, Persönlichkeitsentwicklung
61Horwath SimonaMGT in der Mosaik GmbHKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2002Das vorliegende Projekt mit dem Titel „Malatelier“ wurde mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die körper- und/oder mehrfachbehindert sind, in einem dafür ausgestatteten Raum der Mosaik GmbH durchgeführt. Die individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen und der Ausdruck mittels kreativer Techniken der aktuellen Themen standen dabei im Mittelpunkt des Projekts. Der Ablauf der Einheiten bestand aus Einstiegsübungen, Malen und Gestalten und der Bildbesprechung. Die Arbeit gibt einen Einblick in die Projekttätigkeit und deren Umsetzung.
Ausdruck mit kreativen Techniken, Behinderung, Sozialpädagogik
157Postl HeidiMGT in der SelbsterfahrungsgruppeFreie Selbsterfahrungsgruppe2003Die vorliegende Arbeit steht im Sinne der Selbsterfahrung und dokumentiert ein Frauenprojekt und dessen Fortsetzung. Das Kernthema bilden die vier Elemente und somit das Experimentieren mit Techniken und Materialien sowie Imaginationsreisen in Verbindung mit den Elementen. Darüber hinaus sind Musik, Bewegung und Tanz fester Bestandteil der angewandten Methodik. Es wird über die einzelnen Einheiten ausführlich berichtet und anhand von Bildmaterial dokumentiert.
Bewegung, Brainstorming, Frauen, Imagination, Musik, Tanz, vier Elemente
Kowald Anne-ClaireMGT mit an Hirntumor erkrankten Kindern und JugendlichenJugendliche2003Die Projektarbeit „MGT mit an Hirntumor erkrankten Kindern und Jugendlichen“ fand im Rahmen meiner Arbeit, auf der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde AKH – Neuroonkologische Station, statt. Die vorliegende Arbeit gibt zunächst eine theoretische Einführung in die Grundlagen mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeitens mit Kindern und Jugendlichen. Im Anschluss wird die Psychologie von C.G. Jung erläutert und das Thema Kreativität beleuchtet. In einem eigenen Kapitel wird die neuroonkologische Station, das Thema Hirntumor sowie dessen Symptome und mögliche Behandlungen, beschrieben. Weiters wird die Mal- und Gestaltungstherapie mit Hirntumor-Patienten geschildert. Darauf folgend wird die mal- und gestaltungstherapeutische Praxis mit an Hirntumor erkrankten Kindern und Jugendlichen dargestellt. Im Zuge dessen werden zwei Fallbeispiele näher veranschaulicht.
C.G. Jung, Emotion, Hirntumor, Kinder- und Jugendheilkunde, Kreativität, Krisen- und Angstmanagement, Neuroonkologie, Symbole, Trauer, Universitätsklinik
87Streibl ChristineInselklasseKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2003Die Arbeit beschreibt die Wirkungsweisen der MGT in einer Sonderschulklasse mit 12 Kindern. Ich wollte den Kindern mit Achtung begegnen, damit sie ihre Stacheln einziehen und nicht stetig von dem Gefühl begleitet werden, sich verteidigen zu müssen.
Gefühle, Geistige Behinderung, geistige und körperliche Entwicklungsverzögerung, Ressourcenorientierung, Scheidung), Selbstakzeptanz, Selbstwahrnehmung, Sensibilisierung, Sonderschule, Strukturierung, Symbolarbeit
100Kastner BeatrixSonderpädagogisches ZentrumMenschen mit Behinderung2003Das vorliegende mal- und gestaltungstherapeutische Projekt wurde im sonderpädagogischen Zentrum in Amstetten durchgeführt. Zielgruppe des Projekts waren Kinder mit besonderen Bedürfnissen zwischen 8 und 15 Jahren. In der Arbeit wird das Projekt ausführlich dokumentiert. Ziel war es, den Kindern zur Entwicklung von mehr Selbstbewusstsein und zu einer besseren Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse zu verhelfen.
Förderung der Wahrnehmung, Kinder und Jugendliche, Sonderpädagogik, Stärkung des Selbstbewusstseins
74Temper SusanneMGT in der allgemeinen Sonderschule (ASO). Malen, ein Atemprozess der Seele.Menschen mit Behinderung2003Das mal- und gestaltungstherapeutische Projekt der vorliegenden Arbeit wurde behinderten und lernschwachen Kindern an der allgemeinen Sonderschule (ASO) in Zwettl durchgeführt. Die Arbeit enthält keinen Theorieteil und widmet sich ausführlich der Schilderung von zwei Einzelsettings mit behinderten Kindern und zwei Gruppenprojekten mit lernschwachen Kidern. Das erste Einzelsetting beschreibt die MGT mit einem Jungen, der an einer progressiven Muskeldystrophie leidet, dessen Intelligenz aber nicht eingeschränkt ist. Das zweite Fallbeispiel beschreibt die MGT mit einem Jungen, der an einem hyperkinetischen Syndrom leidet. Er erlitt bei einem Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und eine linksseitige Lähmung, was seine bereits vorhandengewesene Verhaltensauffälligkeit verstärkte und nach dem ADHS, Angst- und Panikattacken diagnostiziert wurden. Folgend auf die zwei Fallbespiele werden die beiden Gruppenprojekte mit lernschwachen Kindern und Jugendlichen veranschaulicht.
ADHS-Syndrom, Angststörung, Autounfall, Einzelsettings, Gruppenarbeit, körperliche Behinderung, Leistungsschwäche, Panikattacken, progressive Muskeldystrophie, Sonderschule
104Kubin ClaudiaGrüner Kreis - SuchttherapiePsychiatrie2003Das vorliegende Projekt beschäftigt sich die Mal- und Gestaltungstherapie im Verein „Grüner Kreis“ zur Rehabilitation und Integration suchtkranker Personen. Im Verein „Grüner Kreis“ sowie in der mal- und gestaltungstherapeutischen Gruppe wurde auch PatientInnen behandelt, die neben ihrer Suchterkrankung seelische Erkrankungen aufwiesen. Diese PatientInnen mit einer Doppeldiagnose haben zumeist eine schizophrene oder depressive Erkrankung, eine Angststörung oder eine schwere Persönlichkeitsstörung. Die vorliegende Arbeit beschreibt den Prozess von zwei Einzelfällen: eine Patientin mit einer Suchterkrankung und einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und ein Patient mit einer Suchterkrankung und Schizophrenie.
Borderline, Doppeldiagnose, Rehabilitation, Schizophrenie, Suchterkrankung
78Gegendorfer IlseMeine Bilder können sprechenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2003Die vorliegende Arbeit beschreibt ein Projekt mit einer Gruppe von Kinder im Alter von 3-6 Jahren und den damit verbundenen Überraschungsmomenten, Herausforderungen und Schwierigkeiten. Die Kinder konnten sich sprachlich schlecht ausdrücken und befanden sich in seelische Konfliktsituationen. Es wird ein ausführlicher Einblick in das therapeutische Setting, den Therapieverlauf, die angewandten Methoden sowie umfangreiches Bildmaterial vom Experimentieren mit u.a. Malerei, Plastilin und Ton geboten. Die Arbeit schließt mit einem Kapitel über die Selbsterfahrung im Rahmen des Projektes ab.
Entwicklungsrückstand, Hyperaktivität, Integrationskinder, Plastilin, Tod, Ton, Trennung
Stecher ElisabethEinzeltherapie mit 9-jährigem Mädchen.Einzelsetting2003Die Arbeit beschreibt die Praxis von Mal- und Gestaltungstherapie im Einzelsetting mit einem neunjährigen Mädchen. Die Therapie-Einheiten haben in einem eigenen privaten Arbeitsraum stattgefunden, der mit vielen unterschiedlichen Malmaterialien und modellierenden Materialen ausgestattet ist. Das Mädchen kam in die Therapiestunden, da sie ein mangelhaftes Selbstbewusstsein aufweist, stark introvertiert ist, vor sozialen Kontakten scheut und über Müdigkeit, Einschlafprobleme und Bauchschmerzen klagt. Die körperlichen Symptome werden trotz ärztlicher und homoöpathischer Behandlung nicht besser. Die Arbeit gibt einen genauen Einblick in die einzelnen Einheiten mit der Klientin. Die Übungen, Gespräche und jeweiligen Fortschritte werden zusammen mit den gemalten Bildern veranschaulicht.
Introversion, Mädchen, Psychosomatik, Selbstbewusstsein
Haßler IreneProjektimpressionenJugendliche2003Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Mal- und Gestaltungstherapie mit BewohnerInnen einer therapeutischen Wohngemeinschaft im Alter zwischen elf und sechzehn Jahren. Es wird anhand der Schilderung der Methoden, Zielsetzung, Verläufe, Interpretationen und Bilddokumentationen ein umfangreicher Einblick in die Projektpraxis gegeben.
Förderung des Selbstausdrucks, Paararbeit, Stärkung des Selbstwertgefühls, Steigerung der persönlichen Autonomie und Motivation, Triadenarbeit
82Schwarzinger AgatheEuropahaus des KindesKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2003Die Arbeit beschreibt die Tätigkeit im Europahaus des Kindes als Mal- und Gestaltungstherapeutin. Neben einer theoretischen Abhandlung, werden auch das Europahaus und die teilnehmenden Kinder skizziert. Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der Projektarbeit, den Zielen und den Fortschritten. Der Theorieteil konzentriert sich hauptsächlich auf entwicklungspsychologische Aspekte, wobei das Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson näher vorgestellt wird. Im folgenden Kapitel wird kurz auf die Kunst- und Gestaltungstherapie mit dem Fokus auf Kinder eingegangen.Im Kapitel „Projekt“ wird einerseits die Einrichtung - das Europahaus des Kindes - vorgestellt und anderseits wird von den Projektzielen, der Projektplanung und der praktischen Durchführung der Einheiten berichtet. Im anschließenden Kapitel werden die Themen, der Ablauf, der Malauftrag und die zugrundeliegende Idee der einzelnen Einheiten systematisch dargestellt. In dem darauffolgenden Kapitel werden die Kinder vorgestellt und die Gruppenprozesse und -dynamik beschrieben. Das vorletzte Kapitel beschäftigt sich mit der Darstellung des Therapieverlaufes eines Kindes. Abschließend wird kurz auf meinen Weg zur Mal- und Gestaltungstherapie eingegangen.
Emotionen, Entwicklungspsychologie, Europahaus des Kindes, Mandala, Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson, Phantasiereise, Stärkung der Persönlichkeit und Individualität, Tonarbeit
Forstner Marianne, Mag.aRessourceninsel. Mal- und gestaltungstherapeutische Selbsterfahrungsgruppe.Jugendliche2003Das Praxisprojekt mit dem Titel “Ressourceninsel” beschreibt die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit einer Selbsterfahrungsgruppe in der sozialpädagogischen Wohneinrichtung für Mädchen S.T.E.P. in Baumgartenberg. Die Zielgruppe waren Mädchen, die weniger auffällig waren und daher teilweise im Vergleich zu anderen Mädchen weniger direkt gefördert wurden. Die Diplomarbeit hat keinen Theorieteil, sondern umfasst eine ausführliche Schilderung der mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeit. Dies beinhaltet die Projektbeschreibung “Ressourcensinsel” (Kreativmaterial, Methodenplan, etc.), eine Zielgruppenbeschreibung, die Prozesse, Dynamiken, verschiedenen Phasen und Entwicklungen der Mädchen und der Gruppe. Ein Resümee und ein Ausblick schließen die Arbeit ab.
Individuation, Jugendliche, Mädchenwohnheim, Orientierung, Outen, Phasen und Prozesse, Problemorientierung, Ressourcenorientierung, Selbsterfahrung
84Brzobohaty M.-Trauner BrigitteFrauenbild - SelbstbildFreie Selbsterfahrungsprojekte2004Die vorliegende Arbeit beschreibt das mal- und gestaltungstherapeutische Projekt zum Thema „Frauenbild – Selbstbild“ mit fünf Frauen zwischen 25 und 45 Jahren. Die Arbeit beginnt mit dem praktischen Teil. Hier wir das Projekt unter den Aspekten des therapeutischen Settings, dem Material, den Methoden, den Teilnehmerinnen und deren Feedback beschrieben. Weiters werden zwei Falldokumentationen ausführlich veranschaulicht sowie drei therapeutische Prozessverläufe dargelegt. Abschließend wird die Arbeit mit einem Theorieteil abgerundet, der das Thema „Frauenbild-Selbstbild“ unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Körperbewusstsein und Körperbild, Sexualität und Identität, Leistung und Perfektion werden hier theoretisch umrahmt.
Diese Arbeit entspricht der Qualitätsanforderung 2008 und dient als Orientierung zur Abfassung einer Diplomarbeit Frauen, Identität, Imagination, Körperbewusstsein, Körperbild, Leistung, Märchenarbeit, Maskenspiel, Perfektion, Sexualität
85Gundinger-Fröhle SigridAlles im Bild - Malerische Selbsterfahrung. Ein Individuationsprozess für Frauen jeden Alters.Freie Selbsterfahrungsprojekte2004Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer mal- und gestaltungstherapeutischen Selbsterfahrungsgruppe mit Frauen in eigener Praxis. Das Angebot richtete sich an alle Frauen, die an ihrer eigenen Kreativität und Weiterentwicklung interessiert sind und sich ihrer inneren Balance und Stärke im täglichen Leben bewusst werden wollen. Zunächst wird die Theorie, die der Praxis zugrunde liegt, beleuchtet. Den Schwerpunkt bildet die Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G. Jung sowie die dazugehörige Terminologie. Darauffolgend wird das Projekt vorgestellt. Es wird ein Einblick in die Themen, Methoden, Gestaltung und Prozesse der einzelnen Einheiten gegeben.
Frauen, Individualpsychologie, Individuationsprozess, Jungsche Terminologie, Komplexe, Märchen, Persona, Symbole, Träume
86Sarkissian GabrielePraktikum um Frauenhaus Wolfsberg im LavanttalKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik; Freie Selbsterfahrungsgruppe2004Die vorliegende Arbeit beschreibt mein Projekt im Frauenhaus Wolfsberg im Lavanttal, das mit einer Frauengruppe und mit einer Kindergruppe durchgeführt wurde. Zu Beginn der Arbeit wird zunächst ein theoretischer Einblick in die Themen Frauenhäuser in Österreich und Gewalt in der Familie gegeben. Der praktische Teil der Arbeit konzentriert sich auf die Umsetzung des Projekts und gliedert sich in die Bilderwelt der Frauen und in die Bilderwelt der Kinder, die jeweils ausführlich beschrieben und bildlich veranschaulicht werden.
Frauen, Frauenhaus, Gewalt in der Familie, Kinder
752Feichtinger EvaMGT mit FrauenFreie Selbsterfahrungsprojekte2004Die vorliegende Arbeit beschreibt die Praxis von vier unterschiedlichen maltherapeutischen Frauengruppen mit dem Titel „Frauen-Selbst-Bild. Eine Selbstfahrungsgruppe für Frauen auf der Reise zu sich selbst“. Nachdem mit einer knappen Einführung in theoretische Grundlagen sowie dem persönlichen Zugang der Autorin eingeleitet wird, vollzieht sich eine detaillierte Ausführung der Praxisarbeit. Dies umfasst die Erläuterung des therapeutischen Settings sowie Verlaufsprotokolle und Erfahrungsberichte über die vier Frauengruppen. Die Intention des Projekts war es, Frauen verschiedenen Alters die Gelegenheit zu bieten, sich mit ihren Erfahrungen, Wünschen und Träumen im geschützten Rahmen einer Gruppe auseinanderzusetzen.
Frauen, Selbstbild, Selbsterkenntnis, Selbstfindung
Pfalz-Weißenhofer GabrieleBetreuungsstation für psychisch KrankePsychiatrie2004Die Arbeit dokumentiert mein Projekt mit chronisch psychisch kranken Menschen, die stationär in einem Pflegeheim leben. Der theoretische Teil umfasst den Einfluss der Psychiatrie in der Entwicklung der Kunst- und Maltherapie, die Ziele der Maltherapie bei psychisch Erkrankten, Merkmale in Zeichnungen und Bildern psychisch Erkrankter, der Einfluss von Medikamenten auf die Gestaltung und die Sichtweisen von C.G. Jung, I. Riedl und J. Jacobi. Den Hauptteil der Arbeit bildet die Beschreibung der Praxis, indem der Gruppenprozess und Falldokumentation veranschaulicht werden.
C.G. Jung, chronische psychische Erkrankung, Einfluss von Medikamenten, Jacobi, Merkmale in Zeichnungen, Pensionisten, Psychiatrie, Riedl