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Nr.AutorTitelThemaJahrAbstrakt
Marchisetti ClaudiaMal- und Gestaltungstherapie mit Frauen ab der LebensmitteFreie Selbsterfahrungsprojekte2011

Die vorliegende Diplomarbeit zum Abschluss der Ausbildung zur Mal- und Gestaltungstherapeutin beinhaltet theoretische Grundlagen über die Entwicklung von Frauen in der zweiten Lebenshälfte, einen kurzen Einblick in das Menschenbild und den Individuationsprozess von C. G. Jung und sein Konzept der zweiten Lebenshälfte. Der praktische Teil der Arbeit beschreibt das von mir geleitete Selbsterfahrungsprojekt mit maltherapeutischen Methoden im Zeitraum von Oktober 2009 bis Juni 2010 mit einer Gruppe von 4 bis 5 Frauen im Nachbarschaftszentrum Wien 6. Er beinhaltet die Entwicklung der Projektidee, deren Umsetzung, Durchführung und Abschluss im Juni 2010 sowie Reflexionen über meine Rolle als Mal- und Gestaltungstherapeutin.

133Kerschner EvaAufbruch Veränderung NeuorientierungFreie Selbsterfahrungsprojekte2005Mit dem Angebot „Aufbruch – Veränderung – Neurorientierung“ wollte ich in erster Linie Frauen ansprechen, die auf der Suche nach neuen, anderen, sinnvollen Lebensaufgaben sind, bzw. sich in Lebensphasen befinden, die neue Sichtweisen, veränderte Verhaltensmuster und Mut zu Unbekanntem erfordern. Im ersten Teil der Diplomarbeit wird eine Übersicht über das Projekt gegeben. Dies beinhaltet die Zielgruppe, die Zielsetzung, die Themen und den Ablauf. Im zweiten Teil befindet sich eine Verlaufsdarstellung der Gruppe, sowie zwei Fallbeispiele. Dabei wird ausführlich auf die entstandenen Themen und dazugehörigen Bilder eingegangen.
135Moser BarbaraMGT zur sozialen und sprachlichen FörderungKinderbereich, Kindergarten und Schule, Pädagogik2006Die vorliegende Arbeit beschreibt die Projektpraxis mit Kindern, die einer sozialen und/oder sprachlichen Förderung bedürfen. Ziel des Projekts ist es, dass jedes Kind seine sprachlichen und sozialen Fähigkeiten aktiviert und intensiviert. In zwei verschiedenen Gruppen – Kreativwerkstatt “Mut tut gut” und Atelier “NIDO” – arbeitete ich mit vor allem aktivierenden sowie sprachbezogenem Material, sodass die Kinder zum Sprechen geführt werden und somit in soziale Interaktion treten. Ich gebe genaue Einblicke in die Methoden und die Prozesse der jeweiligen Kinder, und resümiere über individuelle und soziale Entwicklungsschritte und Veränderungen.
201Adam ChristineReise in die WeiblichkeitFreie Selbsterfahrungsprojekte2008Die Arbeit beinhaltet das Praxisprojekt einer Selbsterfahrungsgruppe mit sechs Frauen zwischen 28 und 32 Jahren. Zielgruppe waren Frauen jeder Altersgruppe, die Lust hatten, sich ihrer Weiblichkeit und ihres kraftvollen Potentials wieder mehr bewusst zu werden. Schwerpunkt des Projekts war das Dasein als Frau, beginnend in der Kindheit, über die Jugend bis ins Erwachsenenalter. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst die Mal- und Gestaltungstherapie als möglicher Weg zur Selbstfindung dargestellt, sowohl durch eine grundlegende Erklärung als auch anhand eines Einblicks in die Methoden der MGT. Im dritten Kapitel werden das Projekt, die Rahmenbedingungen, die Zielgruppe und die Teilnehmerinnen beschrieben. In Folge dessen befindet sich eine Abhandlung projektbezogener grundlegender Theorie: Animus – Anima, Inneres Kind und Komplexe. Im praktischen Teil wird ein Einblick in den Projektverlauf gegeben und die einzelnen Einheiten geschildert. Die Arbeit schließt mit einer Reflexion und einem persönlichen Schlusswort ab.
206Hörndler BirgitMGT an der Kinder- und Jugendpsychiatrie und mit DrogenentzugspatientenPsychiatrie2008Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt das mal- und gestaltungstherapeutische Projekt mit Kindern und Jugendlichen und mit Drogenentzugspatienten, im Landesklinikum Mostviertel Amstetten. Den Ausgangspunkt der Arbeit bilden die Grundlagen der Mal- und Gestaltungstherapie. Dies umfasst eine thematische Abhandlung zum Thema Menschenbild im Allgemeinen, die Vorteile der Kunst- und Gestaltungstherapie, die therapeutische Beziehung und Grundsätzliches zum therapeutischen Umgang mit dem Bild. Ein eigenes Kapitel reflektiert die theoretische Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Persönlichkeitsanteile, wobei die Verhaltensweisen von vier Typen beleuchtet werden. Nach der theoretischen Fundierung wird das Projekt vorgestellt. Klinische Fallbeispiele und Verlaufsdokumentation bilden den praktischen Teil und geben einen ausführlichen Einblick in das Praxisprojekt.
207Polivka EvaSelbsterfahrungs-Jahresgruppe für FrauenFreie Selbsterfahrungsprojekte2008Die vorliegende Arbeit beschreibt ein Gemeinschaftsprojekt im Bereich Selbsterfahrung und begleitete neun Frauen zum Thema Biographiearbeit bis hin zur Ressourcenarbeit. Intention war es die Teilnehmerinnen zu unterstützten, sich selbst besser kennen und verstehen zu lernen und sowohl ihrem Schatten zu begegnen als auch ihre Ressourcen zu mobilisieren, um schöpferische Lösungen für gegenwärtige Lebensherausforderungen zu finden. Zu Beginn werden theoretische Grundlagen der Psychologie nach C.G. Jung und dessen Methoden in der Mal- und Gestaltungstherapie ausführt. Den Hauptteil der Arbeit bildet die Erläuterung des Gruppenprozesses sowie die Dokumentation einzelner Entwicklungsprozess von zwei Teilnehmerinnen.
213Kappacher ElisabethMaltherapie mit alten und dementen Menschenalte Menschen, Hospiz2008
216Föger SilviaBewegtes Kreativtraining als Chance für soziales Lernen in der KindergruppeKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2008Der Themenschwerpunkt der Arbeit liegt im sozialen Erlernen durch Kreativtraining bei Kindern. Die soziale Struktur der Gruppe sollte durch wachsende Homogenität geprägt werden und die Malprozesse der Kinder förderliche Aspekte zur gesamten Entwicklung beitragen. So war es meine Vorstellung und mein Ziel, vom Ich zum Du bist zum Wir, über Farbe, Gestaltung und Bewegung zu kommen. Wege, Prozesse, Entwicklungen, Erfahrungen, Stolpersteine, Ablehung und Förderliches werden hier bildhaft und lebendig dokumentiert.
224Schmidlechner AlexandraRessourcenorientierte Arbeit in SalzburgFreie Selbsterfahrungsprojekte2008Die vorliegende Arbeit beschreibt die ressourcenorientierte Arbeit mit einer Selbsthilfegruppe anhand von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden. Die projektbezogene theoretische Fundierung beleuchtet die Inhalte, Umsetzungen, Wirkungsweisen und Methoden der ressourcenorientierten und systemischen Mal- und Gestaltungstherapie. Im Anschluss wird die praktische Ausführung des Projekts dokumentiert, sowie zwei Prozessverläufe von Klientinnen dargestellt.
247Mesensky AlexandraKunsttherapie auf der AkutpsychiatriePsychiatrie2009Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die Praxis der Mal- und Gestaltungstherapie im klinischen Bereich, in der Akutpsychiatrie in Baden. Zielsetzung ist es, die PatientInnen, eingebettet in einem multiprofessionellen Versorgungskontext, bestmöglich aus ihrer Krise zu begleiten und ihnen im Optimalfall neue Strategien, die nächste Krise rechtzeitig zu erkennen, mit auf den Weg zu geben. Theoretische Ausgangspunkte bilden die Themen Würde, Vertrauen und Psychiatrie. Die Erläuterung der Praxis vollzieht sich in der Beschreibung der Gruppe und des Einflusses der Gruppe, sowie in der Beleuchtung zweier krankheitsbedingter Dynamiken. Diese sind die Grenzen der Gruppe zu erkennen (Angststörung) und die Grenzen zu den anderen wahrzunehmen (Schizophrenie). Anschließend werden zwei Fallbeispiele erläutert.
248Suchy EvaMGT mit Kindern psychisch kranker MenschenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2009Die vorliegende Arbeit umfasst zwei Kernbereiche: Meine Arbeit im gruppentherapeutischen Setting in einem Integrationsprojekt an einer Volksschule und meine Arbeit im Einzelsetting mit vier Kindern, deren Eltern an einer psychischen Erkrankung litten. Der zweite Aspekt bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Es wird die Bedeutung der kreativen Arbeit für die besondere Situation der Kinder und der damit häufig verbundenen Sprachlosigkeit herausarbeitet. Mein Ziel der Mal- und Gestaltungstherapie ist es, dem Kind einen Zugang zu seiner individuellen Persönlichkeit zu ermöglichen, das Ich zu stärken.
252Gallée IliaSelbsterfahrungsgruppe mit FrauenFreie Selbsterfahrungsprojekte2009

Diese Projektarbeit ist in Zusammenarbeit mit Eva Polivka entstanden und wurde an ihrem Institut lifechanges in Kaltenleutgeben bei Wien gemeinsam durchgeführt. Das Projekt „Magie – Zauber, Wandlung und Wachstum durch Malen innerer Bilder“ wurde als einjähriger Selbsterfahrungskurs für Frauen anhand der Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie konzipiert. Die Struktur des Gesamtprojektes sollte die Arbeit an der Vergangenheit, mit ihren Schatten, Themen des Mangels und des Schmerzes ebenso sichtbar machen wie die Entdeckung von neuen oder verschütteten alten Stärken. Die Arbeit eröffnet einen Blick in die theoretischen Grundlagen, die Gestaltungs- und Gruppendynamik sowie in zwei Einzelprozesse.

255Primus ReginaEinzelarbeit in MalgruppenPsychiatrie2009Die Arbeit beschreibt mein mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt bei pro mente Wien und dessen Durchführung in zwei Gruppen mit psychisch beeinträchtigen Menschen. Die Vorbereitung für das Projekt vollzog sich in der Vertiefung verschiedener Literatur, die im ersten Teil der Arbeit darlegt wird. Wesentlich dabei war die Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G. Jung sowie die integrative Maltherapie nach Steinbauer/Taucher. Auch wird ein historischer Überblick über Kunst und Therapie, insbesondere über Art Brut, gegeben. In der Beschreibung des Projektes werden die Gruppenmitglieder vorgestellt und zwei Fallverläufe detailliert geschildert.
257Veverka-Strobl MarianneKlinische KT im Hospizalte Menschen, Hospiz2009Das Praxisprojekt der klinischen Kunsttherapie intendiert sterbenden Menschen einen Raum zu geben, indem sie sich mit den Bildern ihrer Seele auseinanderzusetzen können. Dabei sollen die Patienten anhand von unterschiedlichen Methoden ermutigt werden, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Im theoretischen Teil der Arbeit gehe ich näher die Themen Hospiz, Sterben, Kunsttherapie im Hospiz, Wahrhaftigkeit und Spiritualität ein. Der praktische Teil beinhaltet einen persönlichen Zugang, die Projektorganisation sowie angewandte Materialien und Methoden. Die Beschreibung von sechs individuellen Prozessen bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Eine persönliche Reflexion schließt die Arbeit ab.
262Bakowsky ErwinWirkfaktoren der MGTWissenschaftliche Forschung2009Thema dieser Untersuchung war, Wirkungen der Mal- und Gestaltungstherapie im klinischen Bereich zu finden. Es wurden insgesamt acht Mal- und Gestaltungstherapeutinnen aus den verschiedensten klinischen Fachgebieten befragt, welche Wirkungen sie benennen können. Die Befragung erfolgte anhand eines halbstrukturierten Interviews (Leitfadeninterview). Die Interviews wurden mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Es wurden über 200 Wirkindikatoren benannt, welche in 8 Hauptkategorien zusammengefasst wurden.
264Koller Manuela IreneKunsttherapie an der Inntalklinik für PsychosomatikKrankenhaus2010Die Arbeit beschreibt ein Projekt an der Inntalklinik/ Simbach am Inn in Deutschland für psychosomatisch erkrankte Patienten, die als ein ganzheitlicher Organismus angesehen werden. Ich stelle in der Arbeit nicht nur mögliche Krankheitsbilder und deren Auswirkungen vor, sondern zeige anhand drei ausgewählter Fallbeispiele und der Guppenarbeit mögliche Wirkungsweisen der Mal- und Gestaltungstherapie im Kontext der Psychosomatik.
273Dawkins-Holzmann EvaMGT mit VorschulkindernKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2009Im Rahmen meiner Projektarbeit „ICH-DU-WIR“ mit Vorschulkindern im Kindergarten St. Veit beschäftige ich mich mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung. Kinder im Vorschulalter malen bzw. drücken in ihren kreativen Prozessen nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihre Wahrnehmung gegenüber der Umwelt aus. Nachdem sich das Kind seinem ICH bewusst ist, macht es durch Begegnung mit dem DU neue Erfahrungen. Es lernt sich selbst einzubringen, mit zu gestalten und wahrzunehmen. Durch das aktive Tun in kreativen Prozessen, sei es im Einzel- bzw. Gruppenkontext, wird das Kind in seiner Identitätsfindung herausgefordert, gestärkt und stabilisiert. Spielregeln und Freiheit, Ausdruck und Kommunikation, die Auseinandersetzung mit dem Kollektiv und dem Individuellen sollen gleichberechtigt zur Geltung kommen. Das Projekt soll den Kindern umfassende kreative Erfahrungsmöglichkeiten bieten, sodass sie ihrem Drang nach Leben, Spielen und Wachsen nachkommen können.
279Hüttl ClaudiaIch-Stärkung im IndividuationsprozessFreie Selbsterfahrungsprojekte2010Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem mal- und gestaltungstherapeutischen Projekt mit Frauen zur Stärkung des Ichs im Individuationsprozess. Es werden die Grundlagen und Termini der Mal- und Gestaltungstherapie theoretisch beleuchtet, die folglich in der Beschreibung des Projekts Anwendung finden. Im Anschluss wird über Durchführung des Projekts berichtet und drei Prozessdokumentationen ausführlich beschrieben, welche den Kern der Arbeit bilden.
283Raggautz ClaudiaMG-therapeutische Erfahrung mit FrauenEinzelsetting2010Die vorliegende Projektdokumentation beinhaltet die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit zwei Frauen im Einzelsetting. Der Schwerpunkt liegt hierbei im ressourcenorientierten Selbsterfahrungsprozess und dem Erarbeiten von neuen Lösungsperspektiven. Der theoretische Teil umkreist die praxisbezogenen Themen Selbsterfahrungsprozess, Trauer, Träume und Projektion. Im Anschluss werden beide Prozessbeschreibungen anhand dem Thema, der Methode, dem Verlauf und dem Bildmaterial jeder einzelnen Einheit veranschaulicht.
285Bernsteiner GertraudMGT Gruppe der psychiatrischen StationenPsychiatrie2010Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Projektarbeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz, nämlich der Mal- und Gestaltungstherapie mit depressiven PatientInnen. Im theoretischen Teil meiner Diplomarbeit setzte ich mich mit dem Thema Depression auseinander. Schließlich beschreibe ich die Phasen der maltherapeutischen Begleitung von depressiven Menschen und die Situation des Therapeuten/der Therapeutin. Im praktischen Teil stelle ich meine Projektarbeit vor. Ausführlich beschreibe ich den inhaltlichen Aufbau der MGT-Gruppe. So skizziere ich das ressourcen- und das prozessorientierte Arbeit und bringe dazu kurze Beispiele. Weiters stelle ich zwei Fallverläufe dar, die meine Arbeit im Krankenhaus veranschaulichen sollen. Schließlich versuche ich wichtige Aspekte meiner Projektarbeit zu reflektieren.
286Hausner KarinMGT auf psychiatrischen AkutstationPsychiatrie2010Die Arbeit gliedert sich in sechs Kapitel, wobei ich im ersten Kapitel ein kurzer Überblick über die Landesnervenklinik Sigmund Freud und das kunsttherapeutische Angebot der Klinik gebe. Die Rahmenbedingungen für die maltherapeutische Gruppe auf der Station und die Zielgruppe werden im zweiten Kapitel beschrieben. Aufgrund einer Definition von gemeinsamen Themenschwerpunkten der Teilnehmer lege ich die therapeutischen Ziele fest. Ich gebe einen Überblick über alle angewandten Methoden und Übungen und den Ablauf der Gruppen. Im dritten Kapitel gehe ich näher auf die Methoden und Übungen ein. Ich stelle zwei Konzepte vor, die mir als Vorbilder für die Gestaltung der Gruppen dienten. Das Konzept der integrativen Maltherapie nach Dr. Steinbauer und Dr. Taucher und das Konzept einer kunsttherapeutischen Gruppe auf einer Akutstation eines psychiatrischen Krankenhauses von Dr. Flora von Spreti. Zu allen angewandten Übungen bringe ich Beispielbilder und ausführliche Bildbeschreibungen. Meine Schlussfolgerungen aus den verschiedenen Gruppengestaltungen und angebotenen Übungen beschreibe ich in Kapitel Vier. Im abschließenden sechsten Kapitel stelle ich eigene Erfahrungen und Erkenntnisse dar.
288Hörmansdorfer GerlindeMGT in der stationären Altenpflegealte Menschen, Hospiz2010Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit alten Menschen in einer Altenpflegeeinrichtung in Horn. Mit dem Projekt “Freude am Tun” bzw. “Freude am fremden Ort” sollen die SeniorInnen mit allen Sinnen angesprochen werden, dabei ihre Ressourcen entdecken und zu mehr Freude finden. Im ersten Teil der Arbeit wird das Thema Alter anhand von vier Kapiteln theoretisch beleuchtet: physiologische Veränderungen im Alter, Veränderung der Gedächtnisleistung im Alter, psychosoziale Veränderungen sowie Mal- und Gestaltungstherapie. Im zweiten Teil der Arbeit wird das Projekt vorgestellt. Das beinhaltet die zeitlichen und räumlichen Rahmenbedingungen sowie das methodische Übungsangebot. In weiterer Folge wird die Praxis anhand von zwei Prozessbeschreibungen veranschaulicht.
290Mezera MelanieMGT mit Mädchen in sozialpädagogischen WohngemeinschaftKinderbereich, Kindergarten und Schule, Pädagogik2010Die Zielgruppe der vorliegenden Arbeit setzt sich aus Mädchen in sozialpädagogischen Einrichtungen der Magistratsabteilung 11 (für Jugend und Familie) zusammen. Die Kinder und Jugendlichen aus diesen Einrichtungen kommen aus schwierigen, traumatisierenden Familienkontexten und haben einen häufigen Wechsel der Bezugspersonen hinter sich. Im theoretischen Teil wird auf den Schwerpunkt „Ich“ eingegangen, was entwicklungspsychologische Aspekte des Ich-Komplexes, Ich-Funktionen, Konstellation des Ich-Komplexes und den Umgang mit dem Ich im Bild umfasst. Des Weiteren wird ein Kapitel dem Thema Spiegelneuronen gewidmet. Im praktischen Teil wird ein Einblick in die Zielgruppe, die Materialien, den Gruppenprozess und zwei Fallverläufe gegeben.
292Piechl ChristineMGT mit Mädchen mit geistiger BehinderungMenschen mit Behinderung2010

Die vorliegende Diplomarbeit handelt von der Mal- und Gestaltungstherapie mit vier jugendlichen Mädchen mit schwerer geistiger Behinderung, die ich in einer Sonderschule als Sonderschullehrerin unterrichtete. Im theoretischen Teil stelle ich im ersten Kapitel die Psychologie von C.G. Jung vor. Insbesondere gehe ich in diesem Kapitel auf die Bereiche Bewusstsein-Unbewusstes und auf den Individuationsprozess ein. Das dritte Kapitel geht auf die Thematik „Menschen mit geistiger Behinderung“ ein und erläutert die Bedeutung vorbereitender Methoden in der mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. In einem letzten Schritt wird es um die Bedeutung des prozessorientierten Arbeitens gehen. Mit dem vierten Kapitel wird das Projekt vorgestellt, indem u.a. auf die Intention des Projekts, die Institution, die Rahmenbedingungen, auf meine spezielle methodische Herangehensweise eingegangen und schließlich ein Überblick über den Projektverlauf gegeben wird. Im fünften Kapitel werden die Projektverläufe von zwei Klientinnen anhand ausgewählter Einheiten beschrieben und reflektiert.

301Doppler MonikaMGT im SPZ TullnKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2010Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Wahrnehmung der Umwelt mit allen Sinnen als ein Grundstein der kindlichen Entwicklung. Zunächst wird dies in theoretischer Form erläutert und folglich anhand von praktisch durchgeführten Übungen veranschaulicht. Der Begriff der Kreativität und dessen Förderung steht hierbei im Zentrum. Darüber hinaus wird der Flow-Theorie von Csikszentmihalyis einen besonderen Stellenwert gegeben, auf welche später auch im praktischen Teil verwiesen wird. Ein eigenes Kapitel wird dem Thema Naturmaterialien gewidmet, da es eine kunsttherapeutische Methode des Projekts darstellt. Im praktischen Teil werden Intentionen und Ziele dargelegt, die anhand der Mal- und Gestaltungstherapie erreicht werden sollen. Auch wird ein umfangreicher Einblick in die Zielgruppe, den therapeutischen Verlauf sowie die Gestaltung der Einheiten gegeben.
303Klackl ErnestineMGT in der HKSKA Bad IschlKrankenhaus2010Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung einer Selbsthilfegruppe für Herzpatienten und einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit der Erkrankung Morbus Bechterew. In der teilweise offenen Gruppe nahmen auch Patienten des Herz-Kreislauf- Sonderkrankenhauses Bad Ischl teil. Im Theorieteil werden die Krankheitsbilder der betreuten Patientengruppen näher beschrieben. Die theoretischen Grundlagen beziehen sich auf die Themen, die im Zusammenhang mit diesen stehen. Sie setzen sich mit dem Individuationsprozess und den seelischen Faktoren, Auslösern, und in weiterer Folge mit den daraus resultierenden Krankheitsbildern auseinander. Wesentliche Aspekte sind das Selbst und Ressourcen aus dem bisherigen Leben, sowie die Erarbeitung von Perspektiven. Im praktischen Teil werden die Gruppenmitglieder vorgestellt. Es folgt eine Übersicht und die Beschreibung der verwendeten Methoden. Die Prozessbeschreibung über alle Einheiten, sowie zwei einzelne Fallverläufe werden dargestellt. Ein Feedback der Teilnehmer, sowie eine Reflexion der Autorin und Schlussfolgerungen runden die Arbeit ab.
308Frühwirth-Solnitzky IreneMGT als Burn-Out ProphylaxeFreie Selbsterfahrungsprojekte2010Das Projekt „Balance finden – Mal- und Gestaltungstherapie als Burnout-Prophylaxe für Mitarbeiterinnen sozialer Institutionen“ wurde in der Frauen-, Mädchen- und Familienberatung Güssting durchgeführt. Zielgruppe des Projekts waren Frauen, die ihre Familienarbeit mit einer Berufstätigkeit im Sozialbereich vereinbaren müssen und durch diese Aufgabe überfordert sind, manche auch bereits nach längerem Krankenstand mit der Diagnose „Burn-out“ weiterverwiesen wurden. Die Intention des Projekts war, Raum und Zeit für Frauen zur Verfügung zu stellen, um einerseits Fachinformationen zu „gesundem“ und „krankmachendem“ Stress zu geben, den Phasenverlauf von der Überforderung bis zum Burn-out darzulegen und Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und dem jeweils eigenen Lebensentwurf aufzuzeigen. Mit den Mitteln der MGT und anderen therapeutischen Angeboten sollte den Frauen Gelegenheit gegeben werden, ihre eignen Bedürfnisse besser wahrzunehmen, Grenzen ihrer Belastbarkeit zu erkennen und eigene Ziele ins Auge zu fassen und zu verfolgen.
310Tikal Karin AndreaKunsttherapie bei JugendlichenJugendliche2010Die vorliegende Arbeit basiert auf ausgewählten mal- und gestaltungstherapeutische Interventionen bei psychischen Störungen adoleszenter Patienten. Die theoretischen Grundlagen hierzu umfassen die Maltherapie als Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung, die Zielsetzung und Beschreibung methodischer Interventionen sowie die Beschreibung des therapeutischen und psychodynamischen Prozessverlaufes. Im praktischen Teil werden zunächst die Teilnehmer und Vorüberlegungen zur Projektumsetzung beschrieben. Im Anschluss befindet sich eine Darlegung der Verlaufsdokumentation der praktischen Therapiearbeit, die Prozessbeschreibungen und Bilddokumentationen umfasst. Die Arbeit schließt mit einer Auswertung und Schlussfolgerung ab.
324Wenzl Doris, Ing.MGT zur Wahrnehmungsförderung bei Störungen der Sozialkompetenz: MGT in Begleitung zu Therapie und Krisenintervention Verhaltensauffälligkeit bei Mutter und KindKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2011

Die vorliegende Arbeit beschreibt eine Zusatz-Diplomarbeit zur Mal- u. Gestaltungstherapie in Begleitung zu Psychotherapie und Krisenintervention für Mutter und Kind. Gefördert werden soll dadurch die Auseinandersetzung mit kreativen Methoden in einer Krise, die kognitive Wahrnehmung der Sinneswahrnehmung, die Wahrnehmung der eigenen Grenzen bzw. Grenzen des Umfeldes, der Ich Funktion u. Sozialkompetenz sowie die Einbindung von spielpädagogischen Methoden, Natur, Tier und Körperarbeit. Ziel ist des mal- und gestaltungstherapeutischen Projekts  soziale, emotionale Konflikte erkennen und unterstützend fördern und in den Alltag des „funktionieren müssen“ zu integrieren.

324Wenzl Doris, Ing.MGT mit Mädchen zur Wahrnehmungsförderung bei Störung der SozialkompetenzResozialisation, Gefängnis2011Die vorliegende Arbeit beschreibt das mal- und gestaltungstherapeutische Projekt mit jungen Mädchen in der Zeit ihrer Untersuchungshaft. Mal- und Gestaltungstherapie als Bestandteil des Resozialisierungsprogramms ist in österreichischen Strafvollzugsanstalten noch nicht so etabliert wie in Deutschland. Daher stellt das Projekt ein Herantasten an ein neues Gebiet dar, welches in der Arbeit dokumentiert wird. Der theoretische Teil basiert auf der Literaturrecherche zum Thema „Junge Mädchen im Strafvollzug“, die mit theoretischen Grundlagen der MGT zusammengefügt wird. Die hierbei gewählten Schwerpunkte orientieren sich nach den Hauptthemen der Zielgruppe. Dies umfasst Auseinandersetzungen zu den Bereichen soziale Kompetenz, Sinne, Wahrnehmung, Sinn des Lebens (Viktor Frankl und Abraham Maslow), Freude (Verena Kast), Angst (Fritz Riemann) und Schattenprinzip (V. Kast und C.G. Jung). Im Praxisteil wird zu Beginn das Projekt, die Institution Gefängnis und die Zielgruppe beschrieben. Im Anschluss werden die einzelnen Einheiten anhand der vorgegebenen Themen und den zustande gekommenen Bildern veranschaulicht.
326Heßl YvetteMGT mit Flüchtlingskindern - SEIN DÜRFENKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2011Bei der hier beschriebenen Arbeit handelt es sich um ein mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt mit traumatisierten Flüchtlingskindern in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylwerber. Im theoretischen Teil wird auf die Lebensbedingungen von Flüchtlingskindern, auf das Thema Traumatisierung und auf Möglichkeiten der MGT bei der Bewältigung der Traumatisierung eingegangen. Im praktischen Teil werden zuerst die Zielgruppe, Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Materialien bzw. Methoden vorgestellt. Anschließend werden die Gruppenprozesse und Fallverläufe zweier TeilnehmerInnen erläutert.
327Karner-Kahr HeikeMGT mit Schülern einer Allgemeinen Sonderschule - Stärkung des SelbstbewusstseinsKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2011In der vorliegenden Arbeit wird ein mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt an einer allgemeinen Sonderschule beschrieben. Am Projekt nahmen SchülerInnen im Alter von neun bis sechzehn Jahren teil. Die Kinder werden als verhaltensauffällig beschrieben und weisen Schwierigkeit beim Lernen sowie Verzögerungen in ihrer Entwicklung auf. Der theoretische Teil gibt eine Einführung in die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Folglich werden die Begriffe „Lernbehinderung“ und „Selbstvertrauen“ in den Vordergrund gestellt, und weiters der wertfreie Ausdruck näher beschrieben. Im praktischen Teil werden zunächst die Projektidee und deren Rahmenbedingungen beschrieben. Es folgen die Beschreibung des Gruppenprozesses und die Darstellung von zwei ausgewählten Prozessverläufen. Die Auswertung des Projektes und die eigene Reflexion schließen die Diplomarbeit ab.
331Pöss MichaelaMGT mit benachteiligten Jugenlichen an der Schwelle zum BerufseinstiegJugendliche2011Die ersten drei Kapitel der vorliegenden Arbeit bilden die Theoriegrundlagen, auf dessen Basis die Planung und Umsetzung des Projektes erfolgte. Dies umfasst das Jugendalter mit seinen Veränderungen und Entwicklungsaufgaben, die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich und die Grundlagen der analytischen Psychologie nach C.G. Jung. Die weiteren Kapitel sind der praktischen Umsetzung gewidmet: Der Zielgruppen, den Rahmenbedingungen und dem Projektverlauf selbst.
333Loibl IngridMGT mit Frauen - Entdecke die Göttin in dirFreie Selbsterfahrungsprojekte2011Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit ressourcenorientiertem Arbeiten mit weiblichen Archetypen. Ausgehend vom Konstruktivismus, der vorgibt, die Welt sei das Produkt unserer Vorstellungskraft, war es meine Absicht, die Kraft der weiblichen Archetypen zur Stärkung der inneren Ressourcen zu nutzen. Im Theorieteil werden theoretische Grundlagen nach C.G. Jung, sowie Grundlagen der Mal- und Gestaltungstherapie beleuchtet. Im Anschluss wird die Projektplanung, die Grundthesen zum Projekt, der Projektverlauf sowie die Gruppendynamik geschildert. Weiters wird Einblick in zwei Prozessverläufe gegeben, die in die jeweiligen individuellen Themen gegliedert sind.
341Obasi SusanneMGT mit erwachsenen Menschen in der Tagesstätte „LEBENSRAUM“Menschen mit Behinderung2011Diese Arbeit beschreibt die mal- und gestaltungstherapeutische Begleitung von jungen Erwachsenen mit intellektueller Behinderung in einer Tagesstätte. Die behinderten Menschen nehmen über den kreativen Prozess Kontakt mit ihren Emotionen und ihren Stärken auf. Im theoretischen Teil beschäftige ich mich mit verschiedenen Definitionen von intellektueller Behinderung, mit den Entwicklungsaufgaben des jungen Erwachsenenalter sowie mit den verschiedenen Emotionen. Anschließend schreibe ich über die mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit Menschen mit intellektueller Behinderung. Im Praxisteil stelle ich mein Projekt vor. Neben Rahmenbedingungen, Methoden und Zielsetzungen gehe ich hier auf zwei Personen und ihre individuellen Prozessverläufe näher ein.
345Fibich-Brunner KarinMGT im beratenden Kontext am Beratungszentrum Rat und Hilfe HornFreie Selbsterfahrungsprojekte2011Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von KlientInnen im Rahmen meiner Arbeit im Beratungszentrum Rat und Hilfe in Horn. Der theoretische Teil soll einen Überblick über die Grundlagen der MGT geben, bzw. weitere Therapieeinrichtungen, die ich in meiner Arbeit einfließen lasse, vorstellen. Im praktischen Teil gehe ich zuerst speziell auf die Rahmenbedingungen, sowie auf das Klientel des Beratungszentrums Rat und Hilfe in Horn ein um dann meine Projekte genauer zu beschreiben. Hierbei geht es anfangs um das Gruppenprojekt: Kreatives Arbeiten rund ums Selbstbewusstsein – ein Workshop für Frauen (12 Abende). Dort beschreibe ich einerseits den Prozess im Ganzen, als auch die Entwicklung einer Gruppenteilnehmerin, als exemplarischen Prozessverlauf im Detail. Danach folgt die Darstellung von zwei Einzelberatungen, in denen die Methodik der MGT und meine von ihr geprägte innere Haltung die Entwicklung der Klienten unterstützt hat. In den Reflexionen innerhalb der Arbeit und im Nachwort fasse ich meine Erkenntnisse und Resümees abschließend zusammen.
353Ritter-Weilguni Ramona, Mag.aMGT in der NaturFreie Selbsterfahrungsprojekte2011Wie bereits aus dem Titel des Projekts hervorgeht war es meine Idee, Inhalte, Ziele und Arbeitsweisen der MGT mit der speziellen Wirkweise die dem Aufenthalt in der Natur eigen ist, zu kombinieren. Die Schwerpunktsetzung im Vorfeld war sehr individuell. So lag bei einigen der Fokus vor allem im Interesse an Selbsterfahrung gekoppelt mit ungewöhnlichen Methoden an ungewöhnlichen Plätzen, während für andere wiederum die Anziehung besonders vom kreativen Angebot ausging oder eben vorrangig von den viel versprechenden Tagen in der Natur.
361Hausberger EvelineMal- und Gestaltungstherapie in einer freien FrauenselbsterfahrungsgruppeFreie Selbsterfahrungsprojekte2011Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung einer Frauengruppe im Rahmen von wöchentlich abgehaltenen „Kreativ-Abenden“ im Caritas Zentrum Zillertal. Die Arbeit ist in drei große Abschnitte gegliedert: Theorie, praktischer Teil, Auswertung. Im theoretischen Teil werden die von mir angewandten Praktiken und wichtige Begriffe bzw. Arbeitsziele der Mal- und Gestalttherapie vorgestellt. Der praktische Teil beschreibt die Entwicklung und die Prozessverläufe der Teilnehmerinnen während der Mal- und Gestalttherapie, wobei gleichzeitig auf den theoretischen Teil Bezug genommen wird. Im letzten Teil der Diplomarbeit wird die Arbeit mit der Frauengruppe ausgewertet, zusammenfassend wird dabei nochmals auf die Entwicklung der einzelnen Teilnehmerinnen eingegangen. Eine Reflexion der Autorin und Schlussfolgerung runden die Arbeit ab.
363Loibl SusanneMGT in der außerschulischen MädchenarbeitJugendliche2011Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeit mit Mädchen zwischen acht und elf Jahren und fand in einem Jugendzentrum statt. Meine Intention war es, Mädchen neue Ausdrucksmöglichkeiten anzubieten und sich mit sich selbst innerhalb einer Gruppe und mit neuen Methoden auseinanderzusetzen. Dies soll auch neue Lebenskonzepte zugänglich machen sowie Handlungsspielräume, Wünsche und Möglichkeiten für die Zukunft erweitern. Der theoretische Teil der Arbeit umfasst grundlegendes zur Mal- und Gestaltungstherapie mit Mädchen (Symbole, Farben), eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Mädchenarbeit“ sowie Entwicklungs-Veränderungen und Aufgaben in der späten Kindheit. Im praktischen Teil befindet sich ein umfangreicher Einblick in das Projekt: Ziel(-gruppe), Rahmenbedingungen, Planung, Methoden und Auswertung.
369Ballenstorfer LydiaMGT für Kinder mit MigrationshintergrundKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2011In meiner Diplomarbeit möchte ich im theoretischen Teil zuerst auf verschiedene Aspekte rund um das Thema Migration und Spracherwerb eingehen. Es folgt eine Beschreibung der verschiedenen Methoden, die ich anwende und eine kurze Darstellung der Gruppenzusammenstellung der Kinder, die am Projekt teilnahmen. Anschließend möchte ich kurz aufzeigen, welche Grundgedanken die Mal- und Gestaltungstherapie mit Kindern verfolgt und wie diese die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen kann. Im praktischen Teil folgt eine Beschreibung der Rahmenbedingungen, in denen das Projekt stattfand. Im Zentrum stehen die Beschreibungen der jeweiligen Therapie-Verläufe, wobei ich auf zwei Kinder besonders detailliert eingehen werde. Meine Reflexion über das Projekt schließt die Arbeit ab.
371Arthofer ClaudiaRessourcenorientiertes Arbeiten mit Kinder u. JugendlichenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2012Die vorliegende Arbeit befasst sich mit ressourcenorientierter mal- und gestaltungstherapeutischer Begleitung von vollstationär untergebrachten Kindern und Jugendlichen in einem Betreuungszentrum. Meine Zielgruppe sind Kinder zwischen sechs und achtzehn Jahren, die individuelle Verhaltensauffälligkeiten aufweisen, wie soziale und emotionale, sowie möglicherweise auch motorische und kognitive, Defizite. In dem vorliegenden Projekt möchte ich ein ganzheitlich ausgerichtetes Ziel verfolgen, das die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Stärken in den Mittelpunkt stellt. Intendiert wird die Nutzung der Kraftqullen und Ressourcenaktivierung, wobei mit “Ressourcen” sowohl die individuellen Stärken der Klienten, als auch deren sozialen Beziehungen und Netzwerke, gelingende Alltagsbewältigung, motivierende Zielvorstellungen und tragende Selbstkonzepte gemeint sind. Ausgehend von der Fragestellung was es bedeutet ressourcenorientiert zu arbeiten, werden verschiedene Begrifflichkeiten und Grundlagen, wie etwa die positive Persönlichkeitsentwicklung, sichere Bindung, Grundbedürfnisse Resilienz und Salutogenese beleuchtet. Anschließend gehe ich näher auf die ressourcenorienterte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Mal- und Gestaltungstherapie ein. Hierbei geht es um die Ziele, Rahmenbedingungen, Arbeitsweise und Interventionen des Therapeuten/der Therapeutin. Im praktischen Teil gebe ich anhand von zwei einzelnen Fallbeispielen einen Einblick in die therapeutische Arbeitsweise und ressourcenorientierte Interventionen. Ich lege dar, welche Möglichkeiten bzw. Methoden dafür verfügbar sind. Schließlich runden eine Auswertung des Projektes sowie eine Reflexion die Arbeit ab.
377Baumüller AndreaMit der Schöpferkraft der FarbenFreie Selbsterfahrungsprojekte2012Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch einer Vermittlung, zwischen den Farben und ihrer spirituellen Bedeutung einerseits und der Interpretation zum Wort andererseits. Die Mal- und Gestaltungstherapie wurde in eigener Praxis durchgeführt. Ziel meiner Projektarbeit war, Menschen auf die Farbqualitäten aufmerksam zu machen und zu helfen eine Fülle von Sinnesreizen wahrzunehmen, somit die eigenen Intuitionen zu sensibilisieren und die daraus schöpfenden Ressourcen zu nützen. Ebenso einen kreativen Zugang zu bieten, neue Perspektiven zu schaffen und auf diesem Wege einen Übergang zu einer neuen Bewusstseinsebene zu ermöglichen.
378Seiringer AgnesMGT mit Bäuerinnen ,Sehnsüchte’Freie Selbsterfahrungsgruppe2012Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Mal- und Gestaltungstherapie mit einer offenen Frauengruppe aus dem bäuerlichen Milieu zum Thema Sehnsüchte. Die bäuerliche und ländliche Lebenswelt ist durch besondere Merkmale gekennzeichnet, welche die Frauen in ihrem persönlichen Entfaltungsprozess hindernd oder fördernd wahrnehmen können (Kapitel 2). Meine langjährigen Erfahrungen im Bildungs- und Beratungsmanagement haben mir erkennen lassen, dass ein hoher Bedarf an wirksamen Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung in diesem ländlichen Umfeld besteht (Kapitel 3). Ziel dieser Arbeit ist somit, die Wirksamkeit der Methode hinsichtlich der Förderung eines ressourcenorientierten, persönlichen Entwicklungsprozesses aufzuzeigen. Anhand dieses konkreten Mal- und Gestaltungsprojektes wird ein möglicher Weg für die praktische Durchführung dargelegt (Kapitel 4 und 5). Die Darstellung der Prozessverläufe erlauben Einblick und ermöglichen gewisse Entwicklungsschritte, Erkenntnisse und Reflexionen nachvollziehen zu können (Kapitel 6 und 7).
379Rudigier BertaMGT - Urlaub am BauernhofFreie Selbsterfahrungsprojekte2012Die vorliegende Arbeit beschreibt die Mal- und Gestaltungstherapie im Gruppensetting mit Gästen des Bauernhofs Nadlihof während ihres Urlaubaufenthaltes. Durch ressourcenorientiertes Arbeiten soll der Selbstwert und die Kreativität gefördert, sowie Freiheitsgefühl, Abenteuerlust und Lebensfreude geweckt werden. Die im Außen, durch den vom Alltag entfernten Urlaubsort, veränderte Umwelt, lässt leichter eine Veränderung im Inneren zu. Die vielen Anregungen für alle Sinne in der Natur lassen sich durch das Malen und gestalterische Arbeiten als Impuls für prozessorientiere Bewusstseinsarbeit nutzen. In der Natur gibt es keine Werte und Normen, nur solche, die ihr vom Menschen auferlegt werden. Diese Normbefreiung erleichtert den Weg zu sich selbst.
381Grebien StefanieMGT in der NeurologieKrankenhaus2012Mein Diplompraktikum absolvierte ich an der Sigmund-Freud-Klinik in Graz, in der Abteilung für neurologische Erkrankungen. Ich arbeitete mit PatientInnen mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Blutungen und PatientInnen mit Multiple-Sklerose. Die PatientInnen waren im ersten Therapiestadium ihrer Erkrankung. Der Schwerpunkt meiner Diplomarbeit stützt sich auf die Grundidee und Aussage von Viktor Frankl "Trotzdem ja zum Leben sagen..". Ein weiterer Schwerpunkt war das Wahrnehmen von Gefühlen sowie auch von Sinn und Zeit.
384Deutsch TanjaMGT mit Jugendlichen in der WG AufwindJugendliche2012Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Begleitung von Jugendlichen in einer betreuten Wohngemeinschaft. Sie ist ein Teilprojekt der Wirksamkeitsstudie zur MGT auf sozialpädagogischer Ebene von Frau Mag. Riesenhuber. Im Rahmen der Diplomarbeit unterzogen sich die Jugendlichen einer sozialpädagogischen Diagnose (nach Mollenhauer/Uhlendorff), die im Theorieteil genauer beschrieben wird. Der Theorieteil befasst sich außerdem mit den Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, der Entwicklung des sozialen und emotionalen Verhaltens, der Bedeutung der Kreativität und Fantasie für die Entwicklung Jugendlicher. Weiters wird auf die MGT mit Jugendlichen und deren Ressourcen eingegangen. Der Praxisteil berichtet über das Projekt, die Zielsetzung des Projekts, die Vorbereitung, die Rahmenbedingungen, das verwendete Material und dessen Wirkung. Danach werden die beiden Gruppen und deren Prozesse vorgestellt. Anschließend folgt eine detaillierte Beschreibung zweier Prozessverläufe.
387Treml DorisMGT FreudenbiographiePsychiatrie2012Die Arbeit beschäftigt sich mit der Mal- und Gestaltungstherapie im sozialpsychiatrischen Tageszentrum start pro mente in Innsbruck mit Menschen mit psychischen Schwierigkeiten, in ambulanter sozialpsychiatrischer Betreuung durch die Zuweisung von einem/r PsychiaterIn. Aufgabe des Tageszentrums start pro mente ist es, diese Menschen zu betreuen und in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen und zu begleiten. Ziel dieser Arbeit ist, die Wirksamkeit der Methode der Mal- und Gestaltungstherapie hinsichtlich der Förderung des Empowerment-Prozesses aufzuzeigen. Dabei wird zunächst der Themenkreis Empowerment und ressourcenorientiertes Arbeiten im Allgemeinen aber auch im Besonderen in der Sozialpsychiatrie theoretisch beleuchtet. Weiters wird die Ressourcenorientierung in der Methode der Mal- und Gestaltungstherapie, sowie in der Thematik der „Freudenbiographie“, aufgezeigt. Anhand des mal- und gestaltungstherapeutischen Projektes wurden diese theoretischen Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt. Dabei standen sowohl der Gruppenprozess, als auch die individuellen Prozesse im Mittelpunkt.
394Döttlinger MariaMGT in einer Seniorenresidenzalte Menschen, Hospiz2012Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit dem mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeiten mit Bewohnerinnen der Seniorenresidenz Veldidenpark in Innsbruck auseinander. Die Zielsetzung des Projekts war die Förderung der Lebensfreude. Der theoretische Teil befasst sich mit einer allgemeinen theoretischen Fundierung sowie mit dem Kapitel Freude. Ebenso wird in diesem Teil auf das Alter im sozialen Kontext und auf das Alter im Bezug auf das Individuum eingegangen. Der Praxisteil behandelt zuerst die Zielgruppe und Zielsetzung zum Projekt. Weitere Inhalte sind Vorgespräche mit Personen der Einrichtung und die Rahmenbedingungen. Einen Einblick in das Verständnis der therapeutischen Arbeit bekommt man in der Beschreibung des Gruppenverlaufs und in den zwei detailliert verfassten Einzelprozessverläufen.
397Pinchasowa EllaMGT mit Zwillingen psychisch kranker ElternEinzelsetting2011Die vorliegende Diplomarbeit basiert auf meinen Praxisprojekt mit dem 10 Jahre alten Zwillingspaar David und Sarah. Da die Kinder durch die psychische Belastung der Eltern keine stabilen kontinuierlichen Grenzen in der Familie erfuhren, wurden das Erarbeiten von Grenzen und vieles, was dazu gehört, in der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung zum Hauptanliegen. Im ersten Teil wird eine theoretische Grundlage zum Thema schizophrener Formenkreis gegeben sowie verschiedene Ansätze der Mal- und Gestaltungstherapie und Symbolik erläutert. Der praktische Teil wird prozessorientiert anhand der Themenschwerpunkte Familie, Wunsch nach stabilen Grenzen sowie „Gemeinsam und doch getrennt“ dargestellt. Ein Resümee und ein Feedback schließen die Arbeit ab.
404Paul UrsulaMGT mit BrustkrebspatientinnenFreie Selbsterfahrungsprojekte2012Im theoretischen Teil geht es um die Bedeutung und die Möglichkeiten der Psychoonkologie, um die Bedingungen, die einer Krebserkrankung Vorschub leisten können und um die Bedeutung, die Krebserkrankungen haben können. Weiters beschäftigt sich die Arbeit mit den Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung mit besonderem Eingehen auf „Mal- und Gestaltungstherapie“, „Humor“, „Franklin- Methode“ und „Gruppenpower“. Im praktischen Teil werden die Rahmenbedingungen für das Projekt dargelegt und die Teilnehmerinnen vorgestellt. Anschließend wird der Gruppenprozess besprochen und auf einige für Brustkrebspatientinnen relevante Themen und Übungen eingegangen. Die Schilderung der Prozesse von zwei Einzelpersonen zeigt die Wandlung und Entwicklung, die diese Frauen erfahren haben. Reflexionen, das Feedback der Teilnehmerinnen, Gedanken über die Rolle als Therapeutin und Vorstellungen betreffend das zukünftige Arbeiten mit Mal- und Gestaltungstherapie bilden den Abschluss dieser Arbeit.
410Steiner BarbaraMGT mit sozial benachteiligten FrauenEinzelsetting2013Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Frauen, die aufgrund unvorhergesehener Ereignisse, einer substanziellen Veränderung oder einem Neuanfang in ihrem Leben nachgehen mussten. Das erste Kapitel ermöglicht einen Gesamtüberblick über den historischen Wandel der Gesellschaft und dem daraus resultierenden veränderten gesellschaftlichen Frauenbild. Der zweite Abschnitt befasst sich konkret mit Ressourcen und der Möglichkeit sich dieser auch bedienen zu können. Der dritte Teil geht spezifisch auf die Individuation ein, während sich das vierte Kapitel mit Ressourcen und individueller Entwicklung in Bezug auf mal- und gestaltungstherapeutische Methoden auseinandersetzt. Im praktischen Teil werden zuerst die Zielgruppe sowie die Intentionen und Zielsetzungen beschrieben. Weiters werden die beiden Prozesse ausführlich dokumentiert und durch Bildmaterial ergänzt.
413Jochmann Hans-GeorgMGT in einer heilpädagogischen JugendeinrichtungJugendliche2012Die vorliegende Arbeit behandelt die Praxis der Mal- und Gestaltungstherapie in einer heilpädagogischen WG-Einrichtung in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt „Vom Einzelkämpfer zur teamfähigen Persönlichkeit“. Die Zielgruppe sind traumatisierte Kinder und Jugendliche, die wenig Vertrauen in ihre Umwelt haben, wenig Selbstwert fühlen und dabei oft ein hohes Aggressionspotential einhergehend mit selbst- und fremdschädigenden Verhaltensweisen entwickeln. Die Gruppe besteht aus neun Kindern und Jugendlichen zwischen elf und siebzehn Jahren. Im theoretischen Teil steht der Individuationsprozess nach C.G. Jung im Fokus. Weiters werden Aspekte wie Traumatisierung, Pubertät, Entwicklungsstörungen und Gruppendynamik kurz umrissen. Schließlich wird die Projektplanung, die Zielgruppe und die Methoden vorgestellt. In weiterer Folge wird die Durchführung des Projektes anhand der Beschreibung der einzelnen Einheiten geschildert und den Entwicklungsprozessen der TeilnehmerInnen im Verlauf des Projektes ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine Auswertung des Projektes schließt die Arbeit ab.
414Frötscher GabrieleMGT im Kontext der Angebote eines NachbarschaftszentrumsFreie Selbsterfahrungsprojekte2013Die Arbeit befasst sich mit der Mal- und Gestaltungstherapie im Kontext der Angebote im Nachbarschaftszentrum des Wiener Hilfswerks in Wien. Das Nachbarschaftszentrum ist eine niederschwellige Einrichtung und kann als Treffpunkt bezeichnet werden, wo Menschen aller Generationen und sozialen Schichten zusammenkommen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Das Ziel meines Projektes war, mal- und gestaltungstherapeutische Methoden in den Alltag des Nachbarschaftszentrums einfließen zu lassen und dabei möglichst viele unterschiedliche Besucher zu erreichen. Aufgrund der Vielfältigkeit des Klientels überlegte ich mir diverse Angebote für unterschiedliche Personengruppen, sodass eine bunte Mischung aus Gruppenangeboten, Workshops und Einzelarbeit entstand.
424Dunkl GundeMGT mit psychisch kranken MenschenEinzelsetting2013Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von psychisch kranken Menschen, die sich in fachärztlicher Betreuung befinden. Der theoretische Teil gibt in den ersten zwei Kapiteln einen Überblick über die Mal- und Gestaltungstherapie im Bezug auf psychisch kranke Menschen und diskutiert anschließend die therapeutische Haltung, die für die Arbeit mit der Zielgruppe wichtig ist. Der Hypothese der Aktivierung durch Farben widmet sich das vierte Kapitel, während Kapitel 5 sich der Frage nach der Hypothese der Bewusstmachung stellt. Der praktische Teil beschreibt zunächst die Zielgruppe und Rahmenbedingungen (Kapitel 6 und 7) und erläutert anschließend das Thema Aktivierung anhand eines Fallbeispiels (Kapitel 8). In Kapitel 9 wird das Thema Bewusstmachung anhand eines Fallbeispiels untermauert.
428Pohlert SusannePlastisch-therapeutisches Gestalten mit Ton in der PsychosomatikKrankenhaus2013Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Menschen, die an der psychosomatischen Tagesklinik der Nervenklinik Wagner-Jauregg (Linz) zur Einzeltherapie in plastisch-therapeutischem Gestalten mit Ton zugewiesen wurden. Der theoretische Teil geht zuerst auf den Fachbereich Psychosomatik ein und gibt einen Überblick über spezifische Beschwerdebilder und Diagnosen. Darüber hinaus gibt es eine Abhandlung zum Thema „Selbstwirksamkeit“. Weiters erfolgt eine Beschreibung der psychosomatischen Tagesklinik und die Darstellung von Rahmenbedingungen meines Arbeitsfeldes. Der praktische Teil beschreibt vorerst die Methode des plastisch-therapeutischen Gestaltens mit Ton, gibt Einblick in die Materialkunde und die therapeutische Wirkung von Ton. Es folgt die Darstellung des Einzelsettings und anschließend wird ein Fallbeispiel ausführlich vorgestellt. Im Anschluss erfolgt eine Reflexion und Auswertung des Projektes.
439Aufschnaiter StefanieMGT mit Asylwerbern im Flüchtlingsheim KössenFreie Selbsterfahrungsprojekte2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem mal- und gestaltungstherapeutischen Projekt mit Asylwerbern in einem Asylheim in Kössen (Tirol). Ziel des Projekts war es, die Widerstandsfähigkeit der Asylwerber, angesichts der schwierigen Lebenslage, zu stärken und sie in einer Zeit der Ungewissheit und des Wartens in einen Prozess des Handelns zu führen. Im Umsetzen von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden lassen sich etliche Ressourcen der Partizipanten aufgreifen, die in der gegenwärtigen Situation, die geprägt ist von Unsicherheit und Traumatisierung, stabilisierend wirken. Die zentrale Frage der Arbeit und des Projekts lautet, welche Möglichkeiten die Mal- und Gestaltungstherapie bietet, um die Handlungsfähigkeit der Asylwerber zu fördern. Dieser Frage wird in der vorliegenden Arbeit theoretisch und in der Beschreibung der Praxis nachgegangen.
444Oberweger MonikaMGT bei BurnoutPsychiatrie2014Die Arbeit beschreibt das Projekt der Mal- und Gestaltungstherapie bei Burn-out in der medizinisch psychiatrischen Rehabilitation. Zielgruppe des Projektes waren PatientInnen, welche bei der Aufnahme in die Reha-Klinik, neben oftmals noch anderen psychiatrischen Diagnosen, die Zusatzdiagnose Burn-out hatten. Die Intention war, mit den Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie, den Patientnnen Raum zu geben, ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen und die Grenzen ihrer persönlichen Belastbarkeit zu erkennen. Im theoretischen Teil befasse ich mich mit der Begriffsdefinition Burn-out, der geschichtlichen Entwicklung, der sozioökonomischen Bedeutung bis hin zu den Ursachen und Kennzeichen von Burn-out. Im praktischen Teil folgt die Beschreibung des Projektes, der Zielsetzung und der Zielgruppe, der Projektplanung und der Rahmenbedingungen. Anschließend beschreibe ich ausführlich und detailliert die beiden Prozessverläufe einer Patientin und eines Patienten, welche an der Mal- und Gestaltungstherapie teilgenommen haben.
447Wöran Monika KatharinaMGT als Begleitung bei Sterbe- und Trauerprozessen auf Palliativstationenalte Menschen, Hospiz2014Die Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung unheilbar kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Im ersten Kapitel des Theorieteils gehe ich auf Themen ein, die den komplexen Bereich von Sterben, Tod und Trauer kennzeichnen. Der darauffolgende Abschnitt wirft einen Blick auf die Analytische Psychologie C.G. Jungs, deren Herzstück der Individuationsprozess eines Menschen ist. Dieses Selbstwerden beleuchte ich speziell unter dem Aspekt des Sterbeprozesses. Den Abschluss des theoretischen Teils bildet das Kapitel über die Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G. Jung. Der zweite Abschnitt ist der Projektumsetzung gewidmet. Diese umfasst zunächst meine Zielsetzungen und die Rahmenbedingungen und weiters die ausführliche Beschreibung von zwei Prozessen aus dem Einzelsetting. Eine Projektauswertung, die neben den Rückmeldungen der Patientinnen und Institute auch meine eigene Reflexion beinhaltet, schließt den praktischen Teil ab.
448Stickler-Gall ChristianeDie Methode der MGT als Stärkung und Stützung in Latenz und PubertätJugendliche2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit Methoden der MGT als begleitende Maßnahme der Psychotherapie das Selbstbewusstsein eines Kindes stärken, sodass es durch diese Ich-Stärkung an eine Bewusstseinsebene herangeführt wird, die es emotional befähigt, sich den Themen zu öffnen und zu stellen, welchen gegenüber es sich verschließt oder welche es verdrängt und die daher zur Entwicklungsstörung beitragen können. Der theoretische Teil geht vorerst auf die Definition und Geschichte der Mal- und Gestaltungstherapie ein und gibt dabei einen Überblick über die bedeutende Pionierarbeit C. G. Jung’s und die weiterführenden Erkenntnisse seine SchülerInnen im europäischen Raum. Anschließend wird auf drei wesentliche Aufgaben und Chancen der MGT mit Kindern und Jugendlichen eingegangen. Diese werden besonders hervor gehoeben, da sie den einzigartigen Stellenwert des ganzheitlichen, kreativen Schaffens unterstreichen und für die Anerkennung der MGT als begleitende Therapieform entscheidend erscheinen. Ein großes Augenmerk wird auf die psychosoziale Entwicklung in Latenz und Pubertät gelegt, wobei wesentliche Erkenntnisse bedeutender EntwicklungspsychologInnen durch aktuelle Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften ergänzt werden. Die Bedeutung der frühen Bindung für die psychosoziale Entwicklung sowie die charakteristischen grafischen Darstellungen in diesen Phasen werden ebenfalls behandelt. Der praktische Teil beschreibt die Zielsetzung und Rahmenbedingungen des Praxisprojekts und gibt einen Einblick in das Verständnis der therapeutischen Arbeitsweise in diesem Kontext. Es folgt die ausführliche Darstellung zweier Fälle aus dem Einzelsetting. Eine Auswertung des Projektes, eine Reflexion der Autorin und Schlussfolgerungen schließen die Arbeit ab.
449Gaishofer ManuelaBurnout - Depression - RehabilitationKrankenhaus2014Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die Praxis der Mal- und Gestaltungstherapie im Rehabilitationszentrum des Lebensresorts Ottenschlag. Die Zielgruppe für das Projekt sind Personen vom Jugendalter bis zum fortgeschrittenen Alter, die unter depressiven Störungen, Erschöpfungssyndromen (Burnout), Angsterkrankungen oder Anpassungsstörungen leiden. Der theoretische Teil meiner Arbeit befasst sich mit den Grundlagen zu den Themengebieten Burnout und Depression, auf denen sich der praktische Teil aufbauend fortsetzt. Zu meinen primären Zielen, die ich mit Hilfe der Mal- und Gestaltungstherapie erreichen möchte, zählen die Stärkung des Selbstbewusstsein und der Selbstwahrnehmung und das Erarbeiten von Lösungsstrategien.
455Zwölfer BirgitKunsttherapie mit Menschen mit BehinderungMenschen mit Behinderung2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem kunsttherapeutischen Projekt mit Menschen mit Behinderung, welches ich in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung durchgeführt habe. Den ersten Teil bilden theoretische Grundlagen, vor deren Hintergrund später die Reflexion und Interpretation einer Fallarbeit vorgenommen wird. Die Grundlagen beinhalten Wissen zu geistiger Behinderung und tiefenpsychologischer Therapie nach C.G. Jung inklusive der Wirkungsfaktoren des therapeutischen Malens und Gestaltens. Den Abschluss dieses Kapitels bildet das Thema Emotionen. Die Förderung des Ausdrucks von Emotionen wurde bereits vor Projektbeginn von mir als Ziel definiert. Im praktischen Teil meiner Arbeit setze ich mich zunächst mit der Zielgruppe und Zielsetzung meines Projektes, den Rahmenbedingungen, der Gruppenarbeit sowie eingesetzten Methoden und Materialien auseinander. Im Anschluss arbeite ich exemplarisch den Fallverlauf eines Teilnehmers und den dazugehörigen Gruppenprozess heraus. Die Schlussbemerkung fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
457Harpf Maria, Mag.aMGT mit fremduntergebrachten JugendlichenJugendliche2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung sozialpädagogisch fremduntergebrachter Jugendlicher im Einzelsetting. Im ersten Kapitel werden die psychischen Belastungen, unter denen die Jugendlichen am meisten zu leiden haben, beschrieben. Dazu verwende ich die Bindungstheorie, da sie sich einerseits sehr gut eignet, um die Problematik darzustellen und andererseits eine wichtige Basis für meine Arbeit mit den Jugendlichen bildet. Anschließend werden in Kapitel 2 die Möglichkeiten und Stärken einer mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung mit dieser Zielgruppe dargestellt, wobei ich zuerst auf mein Verständnis von therapeutischer Arbeit mit kreativen Mitteln eingehe und dann die vier Wirkfaktoren der Maltherapie nach Ingrid Riedel in Bezug zu meiner Zielgruppe mit ihrer Problematik setzen werde. Im praktischen Teil wird die konkrete Umsetzung des Projektes beschrieben. Nach einem kurzen Einblick in die Vorbereitungen und Rahmenbedingungen, möchte ich anhand von zwei Prozessverläufen aufzeigen, wie unterschiedlich sich die konkrete Arbeit mit den Jugendlichen gestaltet hat. Abschließend folgt die Auswertung des Projektes, wobei neben der eigenen Reflexion auch die Rückmeldungen der Einrichtung eine wichtige Rolle spielen.
463Thal BeatriceMGT mit langzeitarbeitslosen FrauenFreie Selbsterfahrungsprojekte2014

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Frauen, die als Langzeitarbeitslose unter einer besonderen psychischen Belastung stehen. Der theoretische Teil behandelt im ersten Teil die Ursachen und Auswirkungen der Langzeitarbeitslosigkeit und beleuchtet im zweiten Teil Folgen wie die Depression und ihre Auswirkungen, sowie neurologische Zusammenhänge und mögliche Begleiterscheinungen wie die Adipositas. Im dritten Teil steht die Krise und ihre Bewältigung im Frauenprojekt im Fokus. Im vierten Abschnitt wird die Individuation und im abschließend fünften Teil die Bedeutung des Materials, der Farben und die Begegnung mit Kunstwerken beschrieben. Im praktischen Teil werden zuerst die Zielgruppe und die Zielsetzung, die Projektvorbereitung und die Rahmenbedingungen vorgestellt. Danach kann der vollständige Gruppenprozess und ein einzelner Fall dazu verfolgt werden. Die Auswertung des Projekts durch Teilnehmerinnen und Projektleitung, sowie eine Reflexion der Autorin und Schlussfolgerung runden die Arbeit ab.

464Pernsteiner KatrinMGT mit Kindern und MütternFreie Selbsterfahrungsprojekte2014Die vorliegende Diplomarbeit handelt von der Übergangssituation zwischen Kindergarten und Schule. Es geht darum, die Kinder und Mütter in dieser Zeit mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden zu begleiten und zu unterstützen. Im theoretischen Teil werden zunächst die besonderen Entwicklungsaufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen beschrieben. Hierbei wird dem therapeutischen und gestalterischen Prozess als Begleiter jeden Wandels ein besonderer Stellenwert gegeben. Da die Mal- und Gestaltungstherapie auf der analytischen Psychologie C. G. Jungs beruht, wird anschließend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aspekte dieser gegeben. Mögliche Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie, die gut für die Zielgruppe geeignet sind schließen den theoretischen Teil ab. Der praktische Teil beschreibt zunächst die Zielsetzungen und Intentionen der Autorin für das Projekt. Anschließend wird die Projektdurchführung beschrieben. Hierbei kommt dem Ritual einer mal- und gestaltungstherapeutischen Einheit eine besondere Bedeutung zu, da Rituale in Übergangszeiten sehr hilfreich sind und somit die Zielgruppe dieses Projektes unterstützen. Es folgt die Darstellung der Gruppenprozesse und der Prozessverläufe einer Mutter und deren Sohnes.
466Müller NicoleMGT-Methoden in der Arbeit mit ScheidungskindernKinderbereich, Kindergarten und Schule, Pädagogik2014

Meine vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden in der Arbeit mit Kindern, die mit der Trennung ihrer Eltern konfrontiert sind.

470Wuggenig BeateMGT mit onkologischen Patienten und PatientinnenKrankenhaus2014Im ersten Teil der vorliegende Arbeit werden die Schwierigkeiten beschrieben, die die Erkrankung Krebs von der Diagnose bis hin zur Behandlung mit sich bringt. Im Theorieteil wird neben der psychischen Komponente eines Menschen, der an Krebs erkrankt ist, auch die Wichtigkeit der physischen Komponente beschrieben. Das Hauptaugenmerk dieser Diplomarbeit liegt jedoch bei den Falldarstellungen mit onkologischen Patienten und Patientinnen vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St.Veit an der Glan. Der praktische Teil erklärt die Rahmenbedingungen des Praxisprojekts gibt Einblick in die Arbeitsweisen der Mal- und Gestaltungstherapie.
473Wieland AnitaMGT in der komplementärmedizinischen PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Erwachsenen in meiner komplementärmedizinisch orientierten Praxis. Da ich mit regulativen Ansätzen arbeite, die vor allem die Selbstheilungstendenzen aktivieren sollen, befasse ich mich im ersten Kapitel mit Parallelen und werde aufzeigen, dass MGT sehr wohl zu den alternativen Heilmethoden zählt, dass ressourcenorientiertes Arbeiten und Kreativität den gesundgebliebenen Anteil eines Menschen, der oft in Vergessenheit geraten ist, wieder stärkt. Im zweiten Kapitel komme ich über den Individuationsprozess zu zwei meiner zentralen Anliegen, nämlich Begleitung und Verselbstung - im Sinne von Selbstwerdung, der Weg soll nicht allein gegangen werden, Begleiter sind von jeher archetypische Kräfte. Dieser Prozess der Selbstwerdung ist ein langer und steiniger, wenn man sich auf den Weg macht. Man erhält aber Unterstützung, sei es durch Träume, Symbole im Innen und Außen, und durch das, was einem von außen und im Inneren entgegenkommt. Es gilt auch Phasen des vermeintlichen Stillstandes durchzuhalten. Sowohl als Klient als auch als Therapeut dabei nicht zu verzagen und dranzubleiben, das ist die hohe Kunst und wird oft mit Wandlung belohnt. Über das Bewusstwerden der eigenen Lebensspur - Kapitel 3, seiner Talente und Freuden, aber auch durch das Klären seiner Familiengeschichte wird der eigene Weg wieder klarer und das Leben mit seinen vielfältigen Möglichkeiten auch wieder wahrgenommen. In Kapitel 4 gehe ich auf die vielen Möglichkeiten und Ansätze der Mal- und Gestaltungstherapie ein. Im Praxisteil beschreibe ich zuerst die Rahmenbedingungen meines Projektes und gehe anschließend ausführlich auf den Therapie- und Prozessverlauf bei einer Patientin ein, die ich über ein dreiviertel Jahr begleitet habe. Im letzten Kapitel widme ich mich der Auswertung und Reflexion meines Projektes.
474Stanger MargitMobile MGT für Frauen in schwierigen Lebensprozessen im EinzelsettingEinzelsetting2014Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Frauen in schwierigen Lebensprozessen und Krisen im Einzelsetting bei sich zu Hause. Zwei Fallgeschichten werden im Fokus aufgezeigt. Die gewählten Fälle sind sehr unterschiedlich aus therapeutischer Sicht und spiegeln mitunter die Anforderung der notwendigen Flexibilität seitens einer Therapeutin wieder. Im theoretischen Teil Kapitel 1 behandle ich kurz Vorteile bzw. Schwierigkeiten einer Mobilen Reha und Mobilen MGT und gehe dann in Kapitel 2 auf mögliche psychische Auswirkungen - ausgelöst durch Lebensübergänge - über. Dann zeige ich weiter die Chancen und Gefahren unterschiedlicher Krisen auf, die sich unter Umständen zu Lebenskrisen entwickeln können. Dies wird jeweils unter dem Gesichtspunkt der beiden Fallgeschichten und deren Thematik betrachtet. Meine Vorstellung der mobil begleitenden MGT wurde geprägt vom experimentellen Ansatz meiner Grundausbildung als Architektin, dies führte in erster Linie dazu, dass ich mich vorweg für prozessorientierte MGT interessierte und in weiterer Folge mit den damit verbundenen Dynamiken (Kapitel 3). Auch widmete ich mich den therapeutischen Zielen des prozesshaften Malens. Kapitel 4 streift C. G. Jungs Theorie des Selbst und der Individuation, zeigt weiter eine Auswahl an verwendeten, in den Bildern entstandenen Symbolen (Auge, Baum etc.) und mögliche Versinnbildlichungen (Ich-Symbol, Individuationssymbol etc.). Ergänzend dazu behandle ich kurz einen möglichen therapeutischen Umgang von Symbolen im Bild. Der praktische Teil beginnt mit Kapitel 5, fokussiert meine therapeutischen Ziele, den Methodenplan im maltherapeutischen Kontext einer prozessorientierten MGT und beleuchtet die Zielgruppe des Projektes näher. Der Prozessverlauf der Klientin 1, mit Kurzanamnese und Bildern - entstanden im Einzelsetting bei ihr zu Hause - wird gezeigt in Kapitel 6. Klientin 4 findet auf dieselbe Weise in Kapitel 7 ihre Besprechungen. Im Fazit des 8. Kapitels stelle ich einen kurzen Rückblick auf die beiden Prozessverläufe dar und verweise ergänzend auf meine innere Haltung der Projektarbeit. Im Anhang findet sich eine tabellarische Übersicht der Sitzungen, Feedback-Bogen, Befürwortungserklärung der Uniklinik Innsbruck und die Einverständniserklärung für Klientinnen.
478Wessely KarinSelbsterfahrung und Persönlichkeitsbildung mit maltherapeutischen Methoden. Dreamcatching - Den Träumen & Visionen auf der Spur.Einzelsetting2014Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung Erwachsener, wobei Träume und Visionen auslösend für den Malprozess waren. Sie gliedert sich in einen Teil I. - die allgemeinen theoretischen Grundlagen zum Individuationsprozess und den maltherapeutischen Zugang zur Traumarbeit - und in Teil II., die Beschreibung der Projektarbeit. Sie umfasst die Selbsterfahrungsprozesse von vier Frauen im Einzelsetting, wobei ich zwei von ihnen dokumentiert und reflektiert habe. Träume, die auslösend für Malprozesse waren, sind vorwiegend in Kurzform verfasst.
487Ponstingl SonjaMGT auf einer Station für Krisenintervention und AkutpsychiatriePsychiatrie2014Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Krisenintervention mit Männern auf der Station für Krisenintervention und Akutpsychiatrie der Landesnervenklinik Sigmund Freud in Graz. Im Verlauf der 6 Monate Projektzeit nahmen 76 Patienten mit unterschiedlichen Diagnosen teil. Die häufigste Diagnose war die rezidivierende depressive Störung, seltener war Schizophrenie, Psychosen oder bipolare Störung. Im ersten Teil der Diplomarbeit wird auf die Theorie, anhand der Beschreibung von Krise, Krisentypen, Kriseninterventionen und der therapeutischer Umgang mit Krisen, eingegangen. Weiterfolgend wird ein umfangreicher Einblick in die praktische mal- und gestaltungstherapeutische Arbeit mit den Klienten gegeben. Anschließend wird der Verlauf von zwei Klienten genauer beschrieben. Eine Reflexion und Rückschau runden das Projekt ab.
489Seiter SabineFlow-Im Fluss des Lebens. Achtsamkeit im Umgang mit dem SelbstMGT im Einzelsetting zur Selbsterfahrung 2014Die vorliegende Arbeit befasst sich im ersten Teil mit theoretischen, hypothetischen und fachspezifischen Zugängen zum Thema, dessen Ziel die Förderung des Flow der Teilnehmerinnen ist. Vorrangig ist dabei die Etablierung einer größeren Bewusstheit für die „Eigenarten“ des Selbst, den geliebten und ungeliebten Anteilen, verbunden mit respektvoller Annahme auch der „schwachen“ Seiten, folglich auch einer größeren Präsenz und Achtsamkeit im Umgang mit dem Selbst. Der zweite und dritte Teil ist der praktischen Umsetzung der Projektidee gewidmet. Neben meiner Arbeitsweise und Haltung als Mal- und Gestaltungstherapeutin, den Rahmenbedingungen für die Praxis, einer Vorstellung der Teilnehmerinnen und deren Ausgangsvoraussetzungen, wird einer von insgesamt drei Prozessen in seinem Verlauf ausführlich dargestellt. Im abschließenden vierten Teil wird das Projekt von mir ausgewertet und reflektiert.
490Strobl UrsulaMit MGT auf dem Weg zur KreativitätFreie Selbsterfahrungsprojekte2014Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Kreativität und dem Umgang damit in unserem Leben und wie im Rahmen einer Selbsterfahrungsgruppe in freier Praxis mit gesunden Erwachsenen im Kontext der Mal- und Gestaltungstherapie der individuelle Zugang zur Kreativität wieder ermöglicht und geweckt werden kann. Im theoretischen Teil befasse ich mich mit den unterschiedlichen Aspekten der Kreativität. Das Spektrum der Begrifflichkeiten erstreckt sich von Definitionen der Kreativität, Kreativität in der Kindheit, Blockaden und Hindernissen bis zur therapeutischen Arbeit mit Kreativität nach C.G. Jung. Im praktischen Teil stelle ich mein Diplomprojekt vor, in dem vier erwachsene Frauen in Form von einer Selbsterfahrungsgruppe auf ihrem Weg zur Kreativität begleitet habe. Zunächst befasse ich mich mit den Zielsetzungen des Projekts und den Beweggründen der Teilnehmerinnen, mit der Planung und Vorbereitung und gebe einen Einblick in das Atelier. Es schließt eine tabellarische Übersicht über alle Tage und die gewählten Methoden und ihre dahinter liegenden Intentionen an. Der Hauptfokus liegt in der Darstellung des Prozessverlaufes („Der Weg zur Kreativität“) einer Teilnehmerin, der ausführlich im Detail beschrieben wird. Im dritten Teil (Auswertung des Projekts und Ausblick) folgt die Auswertung des gesamten Projekts.
499Stana BeatrixBiografiearbeit in LebensübergängenFreie Selbsterfahrungsprojekte2015Die vorliegende Arbeit handelt von der mal- und gestaltungstherapeutischen Biographiearbeit mit Frauen. Zielgruppe waren Frauen in Lebensübergängen, der Großteil in der Lebensmitte, die aufgrund ihrer Lebenssituation bereit sind, sich auf eine Reise zu sich selbst einzulassen. Hauptziel war der Weg vom „Ich sollte sein“ zum „Ich bin“, sowie die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben und dessen Gestaltung. Im ersten Teil wird die Biografiearbeit, der Lebensrückblick, die Identität (Selbstwert und das Selbst), die Lebensübergänge und der Lebensplan theoretisch beleuchtet. Der zweite Teil beinhaltet die Dokumentation der mal- und gestaltungstherapeutischen Praxis, die ausführlich veranschaulicht wird.
500Pfeifer JudithMGT mit Erwachsenen Kindern von Alkoholiker/inne/n im EinzelsettingEinzelsetting2015

Dieses Diplomarbeitsprojekt wurde zwischen August 2014 und Mai 2015 als mal- und gestaltungstherapeutisches Angebot für Erwachsene Kinder alkoholkranker Eltern durchgeführt. Über die Behandlung von Alkoholismus gibt es mittlerweile sehr viel Literatur. Die Auswirkungen einer Kindheit in einer Suchtfamilie für das spätere Erwachsenenleben sind jedoch immer noch selten Thema. Dabei sind diese sogenannten Erwachsenen Kinder von AlkoholikerInnen weitreichenden Belastungen ausgesetzt und ihr Alltag ist – auch wenn sie bereits „groß“ und erwachsen sind – durch diverse Ängste, Scham, Wut, Schuldgefühle und diverse nicht (mehr) funktionale (Überlebens-)Strategien geprägt, die sie sich in ihrer Kindheit angeeignet haben. In der vorliegenden Abschlussarbeit werden die Prozessverläufe zweier Einzelsettings nachgezeichnet. Ziel der Arbeit mit den KlientInnen war es, durch den mal- und gestaltungtherapeutischen Prozess ein besseres Erkennen von Dynamiken und Verwicklungen in (familien)systemische (Sucht)Probleme und das Erlernen von Techniken des Umgangs damit (z.B. Stressbewältigung) zu finden, um so zum einen, mehr und mehr die eigenen Bedürfnissen zu entdecken, ihnen Raum zu geben und das „Eigene“ leben zu können sowie zusätzliche Ressourcen im Umgang mit den suchtkranken Eltern zur Verfügung zu haben.

502Nicolussi (Tröger) SimoneMGT mit Menschen mit BehinderungenMenschen mit Behinderung; Einzelsetting2015Diese Arbeit befasst sich mit der praktischen Anwendung von Methoden aus der Mal- und Gestaltungstherapie mit einem geistig behinderten jungen Mann und einem Jugendlichen jeweils im Einzelsetting. Das erste Kapitel befasst sich mit den verschiedenen theoretischen Fakten sowie verschiedene Begriffserklärungen, welche die verschiedenen Konstrukte (wie bspw. Ticks, Ängste) erläutern. In Kapitel zwei stelle ich meine Hypothesen vor, woher ich sie ableite und inwieweit sie sich meines Erachtens in meiner praktischen Arbeit bestätigt oder wiederlegt haben. Die Kapitel 3 und 4 befassen sich näher mit der praktischen Umsetzung dieser Arbeit, d.h. mit den beiden Einzelsettings, mit meinem persönlichen Erfahrungen, den Schwierigkeiten und Erfolgen, sowie mit den verschiedenen Feedbacks, die ich erhalten habe.
505Neumann Ursula MariaMGT mit Bewohnern eines Senioren- und Pflegeheimesalte Menschen, Hospiz2015Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen theoretischen Teil, welcher sich mit der Thematik des Alterns befasst. Dies umschließt die Formen des Alterns, Demenz, Schmerzen, Depression und eine darauf bezogene Darlegung therapeutischer Ansätze. Im praktischen Teil erläutere ich die Rahmenbedingungen, die TeilnehmerInnen werden vorgestellt, Gruppenprozesse und zwei Verlaufsprotokolle werden beschrieben.
510Müllner KatharinaMGT mit jugendlichen Mädchen einer sozialtherapeutischen WohngemeinschaftJugendliche2015Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Mal- und Gestaltungstherapie mit jugendlichen Mädchen einer sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf den Aspekten von traumatischen Erfahrungen und Fremdunterbringung und zum anderen auf der feministischen Mädchenarbeit und Individuation. In der Erläuterung der Projektpraxis wird zunächst ein Einblick in die Rahmenbedingungen gegeben und schließlich mit einer detaillierten Beschreibung der Projektdurchführung fortgesetzt.
516Hauptner BrigitteMGT für Menschen mit MSMenschen mit Behinderung2015Die Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Menschen mit Multipler Sklerose, die als Tagesgäste das MS-Tageszentrum der Caritas Socialis besuchen. Der theoretische Teil stützt sich im Wesentlichen auf Jungs Gedanken zum Prozess der Individuation. Nach einer Kurzdarstellung der chronischen Krankheit Multiple Sklerose wird die Annäherung an das Projektthema beschrieben. Ausgehend von den unterschiedlichen psychischen Reaktionen auf die Krankheit beschäftigt sich die Theorie mit den dadurch ausgelösten sozialen Belastungen. Unter dem Aspekt der Stärkungsfunktion durch mal- und gestaltungstherapeutische Interventionen stehen die Möglichkeiten zur Selbstwerdung und dem damit einhergehenden positiveren Umgang mit den Anforderungen durch MS im Mittelpunkt. Im praktischen Teil werden die Rahmenbedingungen und der Ablauf des Projekts aufgezeigt. Einer kurzen Beschreibung aller Teilnehmerinnen der Gruppe folgt eine ausführliche Prozess-Dokumentation einer einzelnen Klientin im Gruppen- und Einzelsetting. Im Rahmen dieser Darstellung erfolgt auch eine Hypothese zur speziellen komplexhaften Situation der Klientin.
519Hauptmann OthmarMGT mit Langzeitarbeitslosen PersonenFreie Selbsterfahrungsprojekte2015Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Durchführung des Projekts der Mal- und Gestaltungstherapie mit Langzeitarbeitslosen Personen im Arbeitsmarktpolitischen Kontext. Der theoretische Teil befasst sich einerseits mit speziellen Aspekten der Arbeitslosigkeit, die sowohl Belastungen, wie auch Chancen birgt. Andererseits werden die grundlegenden Möglichkeiten und Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie in diesem Kontext beschrieben. Der praktische Teil beschreibt die Zielgruppe und die Rahmenbedingungen des Praxisprojektes ebenso, wie den gesamten Gruppenprozess im Rahmen der durchgeführten Projekteinheiten. Zur Vertiefung der Materie wird ein Einzelprozess ausführlich vorgestellt.
529Hayden KarinMaltherapie in der Einrichtung Sondernkrankenanstalt und RehabilitationszentrumKrankenhaus2015Das vorliegende Projekt wurde im Rehabilitationszentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Muthmannsdorf mit Patientinnen mit der Diagnose Herzinfarkt. Die Kernfrage, der in der Arbeit nachgegangen wird, lautet: „Kann durch Messung der Herzratenvariabilität vor und nach einer kreativen Mal- und Gestaltungseinheit eine Veränderung des Entspannungszustandes eines Menschen festgestellt und anhand der Herzkurve sichtbar gemacht werden?“. Im Theorieteil werden allgemeine Einblicke in die Mal- und Gestaltungstherapie nach C.G. Jung gegeben. Ein kurzer Streifzug in die Medizin und Psychosomatik des Herzens eröffnet wie es zu einer Herzerkrankung, im Speziellen zum Herzinfarkt, kommen kann und welche psychosozialen Faktoren mit verantwortlich sein können. Anhand der entstandenen Bilder und den darüber geführten Dialogen veranschauliche ich im praktischen Teil meiner Arbeit die körperlichen und psychosozialen Risikofaktoren für ein Zustandekommen eines Herzinfarktes. Begleitend dazu erläutere ich die Messdaten, warum der Stressindex in bestimmten Fällen angestiegen, in anderen wiederum gesunken ist. Die erhaltenen Messdaten meiner Studie sind tabellarisch ebenso in diesem Teil der Arbeit mit Erläuterung zu finden. Sie zeigen den Stressindex jeder einzelnen Person vor dem Imaginieren und Malen, nach dem Malen und nach der Bildbesprechung.
530Piazzesi HeidiMGT zur PersönlichkeitsentwicklungEinzelsetting2015Die vorliegende Arbeit wurde zu den Themenschwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung und Auseinandersetzung mit sich selbst verfasst. Die Zielgruppe waren Erwachsene in Umbruch-, Veränderungssituationen oder Krisen bzw. in Phasen der intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Theorieteil (ab Kapitel 2) wird zunächst eine Einführung in die Mal- und Gestaltungstherapie und den Jung‘schen Individuationsprozess gegeben. Auf die Themen, die im Laufe der beiden Praxisprozesse bearbeitet wurden, gehe ich ebenso im ersten Teil der Arbeit ein. Der Praxisteil (Kapitel 3) enthält eine ausführliche Beschreibung der Entwicklungsprozesse beider Klientinnen. Zu Beginn werden Zielgruppe und Zielsetzung, die KlientInnenakquisition und Rahmenbedingungen vorgestellt. Es folgen die beiden Prozesse im Einzelsetting. Eine Projektauswertung und persönliche Reflexion (Kapitel 4) runden die ab.
536Finster MichaelaMGT Angebote für Frauen in eine SelbsterfahrungsgruppeFreie Selbsterfahrungsprojekte2015Die vorliegende Arbeit befasst sich mit ressourcenorientierten mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden, die in einer Selbsterfahrungsgruppe von Frauen in freier Praxis angeboten wurden. Ziel dieser Projektarbeit ist und war es, Frauen welche berufstätig sind und im ständigen Kontext zwischen den Anforderungen der Gesellschaft, Beruf, Familie und Partnerschaft stehen, vom Alltagsstress zu entlasten und ihnen Raum und Zeit zur Verfügung zu stellen, um sich durch die ressourcenorientierten, maltherapeutischen Methoden, in einem kreativen Umfeld, ganz auf sich selbst einzulassen. Der theoretische Teil gliedert sich in drei grobe Bereiche: Frauen, Ressourcenorientierung sowie Selbstausdruck im kreativen Gestaltungsprozess. Die Erläuterung der praktischen Ausführung umfasst die Projektvorbereitungen, die Durchführung des Projekts und eine abschließende Reflexion.
538Berger JuttaSchöpferkraft und SalutogeneseEinzelsetting2015Die vorliegende Arbeit beschreibt die mal- und gestaltungstherapeutische Begleitung von Frauen zu den Themen Schöpferkraft und Salutogenese. Das Projekt hat in freier Praxis stattgefunden. Da Beziehungsfähigkeit, Hoffnung, Selbstständigkeit, Fantasie, Kreativität, Unabhängigkeit, Humor, Entschlossenheit, Mut, Einsicht und Reflexion Faktoren sind, die eine ausgezeichnete Resilienz bezeichnen, ist es eines meiner Ziele, die Teilnehmerinnen darin zu begleiten diese Faktoren als Fähigkeiten, Potenziale und Stärken an sich zu erkennen. Salutogenetisch betrachtet heben wir während des Projektes die gesunden, kreativen, spielerischen, mutigen und humorvollen Anteile der Teilnehmerinnnen hervor und machen sie bewusst. Diese können als Ressource, Kraftquelle und Schutz genutzt werden, um Heilungsprozesse zu fördern oder einfach glücks- und liebesfähiger zu werden.
539Ronniger AntoniaMGT mit Frauen in freier PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2015Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der mal- und gestaltungstherapeutischen Begleitung von Frauen verschiedenen Alters, die an ihrer spirituellen Entwicklung interessiert sind und durch eine gemeinsame Yogagruppe verbunden sind. Im theoretischen Teil wird ein kurzer Überblick über Grundbegriffe der analytischen Psychologie nach C.G. Jung gezeigt. Individuationsprozess und Archetypen stehen dabei im Zentrum und werden in Verbindung mit alttestamentarischen Mythen, der indischen Götterwelt und dem Chakren-System gebracht. Weiters werden die Wirkfaktoren des therapeutischen Malens und Gestaltens behandelt. Der praktische Teil beschreibt zunächst die Umstände der Entstehung des Projektes, die Zielgruppe, Räumlichkeiten und Rahmenbedingungen, sowie weiters die Teilnehmerinnen, die Arbeitsweise und die grundsätzliche Gestaltung der Einheiten. Es folgt die Darstellung der Gruppenprozesse zweier Gruppen und eines Einzelprozesses, der einer genauer Betrachtung unterzogen wird. Eine Reflexion der Autorin runden diesen Teil ab.
541Romanus SandraMGT in einer psychiatrischen RehabilitationsklinikKrankenhaus2015Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Ergotherapie und der Mal- und Gestaltungstherapie. Diese wurden sowohl im theoretischen Kontext mittels Literaturrecherche, als auch in der Dokumentation der Praxis anhand eines Fallbeispiels, reflektiert. Die einschlägige Praxis wurde in der psychiatrischen Rehabilitationsklinik St. Radegund durchgeführt. Durch das Fallbeispiel wird deutlich, wie die Mal- und Gestaltungstherapie im Rahmen der Ergotherapie eingesetzt werden kann.
543Böhm ChristinaMGT in der Gruppe in einer psychiatrischen RehaklinikPsychiatrie2015Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Begleitung von Patienten in mal- und gestaltungstherapeutischen Gruppen der Rehaklinik für seelische Gesundheit und Prävention in Klagenfurt in. Im ersten Kapitel des Theorieteils wird der gesellschaftliche Bedarf an Rehakliniken und deren Therapieziel erläutert. Im zweiten Kapitel wird das Krankheitsbild der Depression sowohl aus medizinisch-psychiatrischer als auch psychoanalytische Sichtweise, nach Fritz Riehmann und C.G. Jung, betrachtet. Im dritten Kapitel wird auf den Ansatz und die Wirkungsweise der integrativen Mal- und Gestaltungstherapie eingegangen. Der Praxisteil beschreibt die äußeren Gegebenheiten des Projekts, den strukturellen Ablauf einer Einheit sowie die unterschiedlichen Methoden und Interventionen der MGT, die im Projekt angewendet wurden. Im Zuge dessen folgt eine genauere Beschreibung des Prozessverlaufs einer Patientin.
568Ritzmeier-Stocker KarinSprachförderung mit mal- und gestaltungstherapeutischen MethodenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2016Im theoretischen Teil der Diplomarbeit wird erörtert, wie die Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund im Kindergarten umgesetzt wird. Es wird auf die Besonderheit der multikulturellen Gruppenzusammenstellung eingegangen. Weiters wird die Rolle des Therapeuten, die Bedeutung des Unbewussten und die Entwicklung des Ich-Komplexes erklärt. Im praktischen Teil wird ein Prozessverlauf eines Kindes dargestellt, wobei die gruppendynamischen Prozesse der Kindergruppe Beachtung finden. Durch malerische Prozesse und gestalterisches Arbeiten wurden Sprechhemmungen abgebaut und der Selbstwert der Kinder gesteigert.
572Bischof BettinaMGT in der Beratung und SelbsterfahrungFreie Selbsterfahrungsprojekte2016Freie Selbsterfahrungsgruppe mit vier Teilnehmern mit dem methodischen Schwerpunkt Imagination, Malen mit verschiedenen Materialien, Gestalten von Collagen, Modellieren mit Ton.Es wird der Prozessverlauf einer Teilnehmerin genauer beschrieben. Wichtig hierbei war insbesondere die Bezugnahme auf aktuelle Lebensthemen. Weiters wird die Dynamik von Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen zwischen der Teilnehmerin und der Therapeutin beschrieben.
586Silberstein Eva RosaWege zu Dir Selbst mittels kreativer Prozesse in der Mal- und GestaltungstherapieFreie Selbsterfahrungsprojekte2016„Die Collage hat Courage gemacht“ und „Ich habe von meiner Unterwürfigkeit Abschied genommen“ sind Rückmeldungen von Frauen, die an meiner Selbsterfahrungsgruppe teilgenommen haben.MGT als Gesundheitsprophylaxe für die Seele sowie Ich- und Selbstwertstärkung sind das Hauptanliegen bei dieser Projektarbeit. Inhalte der Arbeit sind die Archetypen der griechischen Göttinnen, der großen Mutter, der Heldin und das Rollenbild der Frauen im Bereich der Gesundheitsberufe von heute. Es wird auf das Helfersyndrom, die hohen Anforderungen im Beruf und das Modell vom Haus der Arbeitsfähigkeit eingegangen. Malen nach Imaginationsreisen, Gestalten mit verschiedenen Materialien, Tonarbeit, reflektierendes Gespräch, Gestalten von Collagen, Märchenarbeit, Rollenspiel, Rituale, Bewegung zur Musik und kreatives Schreiben sind die verwendeten Methoden aus der Mal- und Gestaltungstherapie.MGT eignet sich wunderbar als Gesundheitsprophylaxe für Krankenhauspersonal. MGT bietet einen geschützten Rahmen für Gruppenreflexion, Stärkung der Wahrnehmung und Achtsamkeit und in der Folge Erhöhung der Konfliktfähigkeit und Abgrenzung gegenüber dem Arbeitsfeld. Die Zufriedenheit der Beschäftigten, deren Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit kann durch MGT gefördert werden.
589Plasser Christina JuliaMGT mit alten und dementiell erkrankten Menschenalte Menschen, Hospiz2017Die vorliegende Arbeit beschreibt eine mal- und gestaltungstherapeutische Gruppenarbeit mit dementiell erkrankten Menschen im Haus St. Josef in Gmunden.In einem Zeitraum von zehn Monaten nahmen drei Teilnehmer am Diplomprojekt teil.Im theoretischen Teil meiner Diplomarbeit erläutere ich das Krankheitsbild der Demenz. Weil der Krankheitsprozess während des Verlaufs unterschiedliche Abschnitt des Gehirns schädigt, sehen die Symptome im frühen Stadium anders aus als im mittleren oder fortgeschrittenen Stadium. Die drei Stadien werden von mir im Theorieteil kurz erläutert. Im Praxisteil beschreibe ich mein Projekt. Darin enthalten sind meine Ziele, die Methoden, das verwendete Material, sowie die Verlaufsbeschreibungen meiner Teilnehmer. Die einzelnen Einheiten wurden von mir übersichtlich dargestellt und mit Hypothesen belegt.
596Aschenbrenner Barbara, Mag., MAS„Wenn die Zeit weit wird ...“Alte Menschen, Hospiz2017Die vorliegende Arbeit gibt im ersten Teil einen theoretischen Überblick über das Krankheitsbild Demenz und zeigt die Spezifika und den Verlauf auf. Im zweiten und praktischen Teil werden ein Fallverlauf aus dem Einzelsetting und zwei Fallverläufe aus dem Gruppensetting beschrieben. Im Methodenteil gehe ich auf die Grundlagen, die als Basis für die Entwicklung der Gestaltungskonzepte dienten, ein. Wesentlich für das Konzipieren der Einheiten war der klientInnenzentrierte Ansatz in Kombination mit der „rezeptiven Kunsttherapie“, der „basalen Stimulation“ und der „Biografiearbeit“. Darauf basierend wird der individuelle Prozessverlauf mit meinen Demenz-KlientInnen beschrieben.
600Schuh MargitMGT mit Bewohnerinnen eines Pflegewohnhauses mit besonderen Bedürfnissen durch Demenzerkrankung und Bewegungshandicapalte Menschen, Hospiz2017Diese Diplomarbeit beschreibt den mal-und gestaltungstherapeutischen Prozess mit Menschen mit Demenz und eingeschränkter Mobilität in einem Pflegewohnhaus.?Das theoretische Kapitel umfasst die Erläuterung des Begriffs Demenz, die Verbreitung der Krankheit, sowie deren unterschiedlichen Formen. Im Kapitel Diagnose möchte ich aufzeigen, was eine frühzeitige Erkennung der Krankheit bewirken kann und welche Behandlungsmethoden Anwendung finden. Wichtig war mir das Kapitel über die Wahrnehmung der Krankheit in der Gesellschaft. Im Praxissteil beschreibe ich die Zielgruppe mit ihren besonderen Bedürfnissen sowie die Zielsetzung, mit kreativen Angeboten für Menschen mit Demenz und Bewegungseinschränkungen eine Alltagskultur zu initiieren, die Respekt und Wertschätzung zur Grundlage hat, sowie die daraus resultierenden Überlegungen für die anzuwendenden Methoden. Das Kapitel über die Rahmenbedingungen gibt Informationen über das Institut in dem das Projekt durchgeführt wurde, dessen Zustandekommen, die getroffenen Vereinbarungen und bietet einen Überblick über die Durchführungsorte und Organisatorisches. Mit der vorliegenden Diplomarbeit möchte ich festhalten, wie es möglich sein kann, mit Methoden der Mal-und Gestaltungstherapie für Menschen mit Demenzerkrankung und/oder Mobilitätseinschränkungen trotz zunehmender Belastungen, Zufriedenheit und Wohlbefinden zu ermöglichen.
603Bürkl-Schober Bettina, Dipl.Päd.MGT mit Burschen. MGT und sensorische Integration bei Burschen mit ADHS bzw. intellektueller BehinderungKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2017Die beiden Methoden Mal- und Gestaltungstherapie sowie Sensorische Integration und Wahrnehmungsförderung werden bei Kindern im Allgemeinen, bei Kindern mit ADHS und bei Kindern mit intellektueller Behinderung erklärt, miteinander verglichen und kombiniert. Im Projektteil wurden Burschen durch die Kombination der beiden Methoden in ihren emotionalen und sozialen Kompetenzen aber auch in den verschiedenen Wahrnehmungsbereichen und ihrem Körperbewusstsein gestärkt und gefördert. Die detaillierte Beobachtung zur Ich-Stärkung eines einzelnen Burschen sowie Praxiserfahrungen zum Zusammenwirken von MGT und SI, bilden den Abschluss der vorliegenden Arbeit.
607Kuttenberger SandraMut zur Lebensfreude - Ressourcenorientiertes Arbeiten in der MGTFreie Selbsterfahrungsprojekte2017In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um ressourcenorientiertes Arbeiten im Rahmen der Mal- und Gestaltungstherapie. Die Arbeit widmet sich den Themen Mut, Lebensfreude und Selbstvertrauen, als spezielle Ressourcen, und setzt sich anfänglich theoretisch mit diesen auseinander und vermittelt anschließend, anhand des praxisbezogenen Projektteils, einen beispielhaften Überblick, in welcher Form Mal- und Gestaltungstherapie in Gruppen ansetzen kann, um an den Ressourcen zu arbeiten. Hierfür werden drei Gruppenverläufe, aus zwei Frauen- und einer SeniorInnengruppe, sowie ein Einzelfallverlauf beschrieben. Anhand der Gruppenverläufe sieht man, wie sich die theoretischen Inhalte und Methoden in der Praxis umsetzen lassen und welche Entwicklungsschritte bei den teilnehmenden Menschen möglich sind.Im Einzelverlauf zeigt sich außerdem detailliert die Auseinandersetzung einer Gruppenteilnehmerin mit ihren Themen und Gefühlen, ihre Überwindung von Widerständen, lange gelebten Mustern und schließlich ihre Entwicklungsschritte.
609Reitstätter Judith, Mag.aMGT mit Kindern in Fremdunterbringung. (Selbst-)Wirksamkeit durch Kreativität.Kinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2017Diese Diplomarbeit beschreibt ein 4monatiges mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt mit fünf Kindern zwischen sechs und neun Jahren, die in einem österreichischen Kinderdorf fremduntergebracht waren. Im Fokus stand die selbstwirksamkeitsfördernde Wirkung von Kreativität. Neben Grundlagen zum Thema Selbstwirksamkeit durch kreatives Handeln sind theoretische Ansätze zu den Themen Selbstwert und Trauma enthalten. An 13 der 14 Einheiten hat ein neunjähriges Mädchen, teilgenommen, deren Fallverlauf ausführlich beschrieben ist. In der Diplomarbeit enthalten sind auch zahlreiche Reflexionen über meine Rolle als (externe) Mal- und Gestaltungstherapeutin im System Kinderdorf, die ich mit detaillierter Vorbereitung, Planung, Nachdenken über die Dynamiken in den Einheiten, Austausch, Eingehen auf aktuelle Gegebenheiten vor Ort, Flexibilität und Improvisation eingenommen habe.
622Resel GabrieleMGT mit Mädchen in der TagesstätteMenschen mit Behinderung2017Märchenarbeit ist eine innovative Vorgehensweise in der Mal- und Gestaltungstherapie. Diese Arbeit befasst sich mit Märchen als Therapie, in Gruppen von Menschen mit Behinderung, die von ihrer Einstufung hoch und höchst, großteils nonverbal, im autistischen Spektrum der Behinderung zu finden sind. Der Prozess der Selbstfindung wurde durch die archetypischen Identikationen aus den Märchen verstärkt und mittels unterstützter Kommunikation, sowie genauer Beobachtung ermittelt. Die Ergebnisse dieses Maltherapieprojektes zeigen, dass die Selbstwirksamkeit gefördert, die Kommunikation erweitert und die eigene Zufriedenheit dadurch gesteigert wurde.
626Eigelsreiter FeliziaHeilwerden in schöpferischer KraftFreie Selbsterfahrungsprojekte2017Die Diplomarbeit widmet sich der Umsetzung eines mal- und gestaltungstherapeutischen Projekts mit Frauen der Selbsthilfegruppe nach Krebs in Tirol. Der erste Teil befasst sich mit Theorien menschlicher (Selbst-) Begegnung und Ganz-werdens, wobei von einem schöpferischen-dialogischen Menschenbild ausgegangen wird, und bezieht sich hierbei auf die Martin Buber, Carl Gustav Jung und die Bibel. Es richtet sich der Blick spezifisch auf die Ausgangssituation und Therapieziele der Teilnehmerinnen, sowie auf Auswahl und Aufbau archetypischer Bilder. Der Praxisteil ermöglicht es, sich einerseits mit Struktur und Anwendung der mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden vertraut zu machen, andererseits die abgeschlossenen Individuationsprozesse zweier Klientinnen über deren Bilder und Reflexionen zu verfolgen. Es ergibt sich daraus ein Einblick in die Wirksamkeit von Phantasiereisen ins Alte und Neue Testament und in Urformen, die mit rezeptiven und aktiven (Resonanz-) Methoden begleitet wurden. Im Gruppensetting verändern gruppendynamische Prozesse Rollenbilder und ergänzen die Wahrnehmung des Einzelnen als lebendigen Teil eines Ganzen. Resultierend lässt sich die sehr heilsame und stark individuell ausgeprägte Wirkung der Begegnung und Auseinandersetzung mit biblischen Heilgeschichten, Ursymbolen und Urformen erschließen.
630Puster-Jonke MichaelaMGT mit Jugendlichen. Gruppenarbeit zur Stabilisierung der Ich-Wahrnehmung.Jugendliche2017Diese Diplomarbeit befasst sich mit weiblichen Jugendlichen, die in einer MOB (mobil betreuten) - Wohnung, fremduntergebracht, waren. Inhaltlich ging es um die Stabilisierung der Ich-Wahrnehmung und Stärkung des Selbstwertes durch die Mal- und Gestaltungstherapie. Die Settings fanden einmal pro Woche über einen Zeitraum von fünf Monaten in der Wohnung der Mädchen statt. Aus therapeutischer Sicht ging es darum in der Stabilisierungsphase von traumatisierten Menschen zu bleiben und ressourcenorientiert zu sein. Die Methoden, die angewandt wurden, waren Imaginationen und Achtsamkeitsübungen, sowie das Zulassen der Spielenergie beim Malprozess.
636Schaffer BarbaraMal- und Gestaltungstherapeutische Angebote für Frauengruppen in freier PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2018Die vorliegende Diplomarbeit hat ihren Schwerpunkt in der Anwendung der Imagination im Rahmen von mal- und gestaltungstherapeutischen Selbsterfahrungsangeboten für Frauengruppen unterschiedlichen Alters in freier Praxis. Der theoretische Teil gibt zu Beginn eine Einführung in das Thema Imagination im Allgemeinen, geht dann über zur Imagination in der Therapie und bei C.G. Jung im Speziellen, sowie zur Imagination als Ressource, besonders im Alter. Weiters wird die Bedeutung der Gruppe, vor allem im therapeutischen Kontext behandelt. Der praktische Teil beschreibt den Aufbau und die Durchführung des Praxisprojektes, welches sich in zwei Teilprojekte untergliedert – Frauen in der Lebensmitte und alte Frauen.
639Kindl EvaStärkung der SelbstwirksamkeitFreie Selbsterfahrungsprojekte2018Die vorliegende Diplomarbeit gibt Einblick über die Arbeit mit psychischen kranken Müttern. Ziel war es, die Mütter zu stabilisieren, ihren Selbstwert zu stärken, die Reflexionsfähigkeit auf ihre Wirkweise gegenüber sich selbst und ihren Kindern zu erhöhen. Über so gewonnene Erkenntnisse will das Projekt unterstützen, einen gelingenden Umgang mit der Rolle als Mutter im Familiensystem zu gewährleisten und somit einer drohenden Kindesabnahme sinnvoll entgegenzuwirken. Sie richtet sich an eine Leserschaft, die Interesse an der Arbeit mit sozialen Gruppen mit psychisch belasteten und traumatisierten jugendlichen Erwachsenen/Müttern hat. Verwahrlosung und die Gefahr der Reinszenierung eigener kindlicher Erlebnisse im gegenwärtigen Familiensystem schwingen hier stark mit und sind gegenwärtig präsent. Ich arbeitete mit Methoden der MGT, mit Naturerlebnissen, Fotografie-Experimenten, Diskussionsräumen (Übung der gewaltfreien Kommunikation) und Räumen für Selbstdarstellungen mit Reflexion im sozialen Miteinander. Durch diesen Zugang wurde vor allem die Feinsinnigkeit - auf eigene, wie auf fremde Signale zu hören, erhöht. Die Empathie- und Reflektionsfähigkeit wurde gestärkt, der Faden der eigenen Wirksamkeit wurde dadurch besser erkannt. In der Hoffnung, dass das Erkennen der erste Schritt zum förderlichen Einsatz für sich und die Kinder der Mütter steht, schloss dieses Projekt. Die Sozialität in der Gruppe wurde gestärkt und den Frauen eine Möglichkeit eröffnet in starken Spannungen durch kreativen Ausdruck Ausgleich und Ventil zu finden.
653Grössl Jasmin MariaMal- und Gestaltungstherapie mit Kindern. Kleingruppenarbeit zur Förderung der ICH-Stärkung mit Kindern im Alter von 8-12 Jahren.Kinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2018Die Diplomarbeit beschreibt Mal- und Gestaltungstherapie mit Kindern im Volksschulalter zum Thema Ich-Stärkung. Ziel des Projektes war es, den Kindern den Zugang zu den unterschiedlichsten Materialien und Angeboten zu ermöglichen, und so konnten sie ihre Grundbedürfnisse wahrnehmen und ihnen nachgehen, sowie ihre eigenen Ressourcen integrieren. Außerdem wurden ihren Bedürfnissen und aktuellen Themen der passende Raum für ihre persönliche Entwicklung gegeben.
657Eichberger GabrieleMGT mit Kindern im Einzelsetting zur Selbstwertstärkung beim Übertritt vom Kindergarten in die SchuleKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2018Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt den Einsatz von Mal- und Gestaltungstherapie in der Schuleingangsphase. Kinder erleben ihre eigenen Ressourcen über ihr kreatives Gestalten. Ängste und Blockaden werden in gestärktes Selbstvertrauen und ein selbstbestimmtes Handeln gelenkt. Das Erleben und Spüren eigener Gefühle bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Ich gehe in meiner Arbeit hauptsächlich, unter Berücksichtigung der eigenen therapeutischen Entwicklung und Interventionen, auf Einzelprozessverläufe ein.
660Lang Leonie, Mag.aMGT mit Frauen mit Fluchterfahrung. Einzelarbeit zur Förderung von positivem Selbst-Erlernen.Freie Selbsterfahrungsprojekte2018Diese Diplomarbeit, der die therapeutische Einzelarbeit mit einer Frau mit Fluchterfahrungen zugrunde liegt, umfasst im 1. Teil Definition, Ursache und Symptome von Traumata, wobei in einem eigenen Kapitel die spezielle traumatisierende Erfahrung von Flucht behandelt wird. Des weiteren werden die Ablöse aus Mutter- und Vaterkomplexen nach Verena Kast und das Prinzip der „Flow“- Erfahrungen von Mihail Csikszentmihaly beschrieben. Der 2. Teil beschreibt den ein Jahr dauernden Verlauf der Mal- und Gestaltungstherapie und zeigt, wie durch prozessorientiertes Arbeiten und sensibles Eingehen auf die Bedürfnisse und Gefühle der Klientin sich eine tragfähige Beziehung zwischen Klientin und Therapeutin entfalten konnte, aufgrund derer es möglich wurde, dass die Klientin sich Schritt für Schritt öffnen und positive Selbst-Erfahrungen machen konnte.
662Thonhauser Silvia, BEd MAMGT mit jungen Erwachsenen. Selbsterfahrung in der Gruppe in freier Praxis.Freie Selbsterfahrungsprojekte2018Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Individuationsprozess junger Erwachsener, die mit mal- und gestaltungstherapeutischen Interventionen begleitet werden. Neben der theoretischen Betrachtung des Individuationsprozesses und des Menschenbildes aus Sicht der analytischen Psychologie C.G. Jungs werden die Wirkungsfaktoren des therapeutischen Malens und Gestaltens und die verwendeten Materialien beschrieben. Der praktische Teil beschreibt den Individuationsprozess einer jungen Frau. Dabei werden die entstandenen Bilder und Gestaltungen nach mal- und gestaltungstherapeutischen Gesichtspunkten besprochen. Die Arbeit während des Projektes wird mittels Fotodokumentation, Sprachaufnahme und Fragebogen erfasst und dargestellt.Im Ergebnis wird deutlich, dass das Malen und Gestalten bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein großes Maß an positiven Emotionen und gesteigertes Wohlbefinden bewirkt hat. Der Malprozess war für sie ein Hilfsmittel, sich selbst besser kennen zu lernen und das eigene Potential zu entdecken und zu entfalten. Ihr Individuationsprozess wurde für sie erkennbar und sie konnten diesen bewusst gestalten.
663Nebosis ChristineMGT Selbsterfahrung mit Frauen zum Thema Selbstfürsorge. Jahresgruppe „Wurzeln und Flügel“Freie Selbsterfahrungsprojekte2018Die vorliegende Diplomarbeit wurde zum Thema „kreative Selbstfürsorge“ verfasst. Dabei wurde im theoretischen Teil u.a. die Bedeutung der Interaktionen der Gruppe für den Individuationsprozess hervorgehoben. Aufgrund der Vorerfahrungen der Verfasserin wird auch insbesondere die Rolle der Therapeutin im Unterschied zur Rolle einer Kursleiterin beleuchtet. Das in freier Praxis mit einer Frauengruppe abgehaltene Projekt wird im praktischen Teil dargestellt wobei sowohl der Gruppenprozess als auch ein Einzelprozess beschrieben werden. Die Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie wurden teilweise durch Übungen aus dem achtsamkeitsbasierten kognitiven Training (MBCT) ergänzt. Die These, das Kreativität im Sinne der Selbstfürsorge eine wichtige Rolle im Individuationsprzess spielen kann wird durch den Prozessverlauf bestätigt.
667Riedlmair Ute, Mag.MGT mit Kindern in einem Montessori Kinderhaus. Gefühle erkennen, fühlen, benennen.Kinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2019In diesr Arbeit geht es darum Kinder eines Montessori-Kinderhauses im Alter von 3-6 Jahren mittels mal- und gestaltungstherapeutischer Methoden verschiedene Gefühle nahezubringen. Ziel war es, dass sich die Kinder aktiv mit unterschiedlichen Gefühlen auseinandersetzen und diese beim Malen und Gestalten spüren und auszudrücken lernen. Dies sollte ihnen helfen, Gefühle bei sich selbst und anderen besser zu erkennen und zu erleben, dass es Möglichkeiten gibt damit umzugehen.
668Ortner MelanieMGT mit Kindern und Jugendlichen in Fremdunterbringung zur Förderung der Ich-Stärkung und Aktivierung der SelbstwirksamkeitKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2019Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der frühen Bindung und die damit verbundenen Auswirkungen auf die weitere Entwicklung eines Kindes. Schwerpunkt sind die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Fremdunterbringung. Inention war die Förderung der Ich-Stärkung, die Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen, sowie die Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung.
671Schönhuber JuliaMGT mit LangzeitarbeitslosenResozialisation, Gefängnis2019Die vorliegende Diplomarbeit gibt einen Überblick über die positiven Auswirkungen von Kreativitätstraining für Langzeitarbeitslose. Anhand eines Praxisprojekts werden Beispielprozesse beschrieben und die Vielfalt der mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden angeführt. Der Theorieteil liefert Informationen zu den Themen Langzeitarbeitslosigkeit als chronifzierte Krise, die Gruppe als Ressource, die schöpferische Kraft der Kreativität und Origami (Papierfalten) als erweitertes Methodenangebot. Die theoretischen Grundlagen und die praktischen Beispiele zeigen auf, dass ein kreativ-therapeutisches Angebot wertvolle Unterstützung bei der Bewältigung von schwierigen Lebensphasen bietet. Um rechtzeitig präventive Angebote zu setzen, kann Mal- und Gestaltungstherapie (MGT) ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit nachhaltig Ressourcen fördern und an Resilienzfaktoren anknüpfen.
673Ebner KlaraMGT mit traumatisierten FrauenEinzelsetting2019Der Schwerpunkt dieses Diplomprojektes liegt darin, obdachlose bzw. wohnungslose, traumatisierte Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und Autonomie zu unterstützen. Lebensthemen der Vergangenheit und Gegenwart, der Blick in eine sichere, stabile Zukunft, sowie Komplexprägungen sind Thema dieser Arbeit. Im Vordergrund steht immer die Selbstwertstärkung der einzelnen Frauen durch ressourcenorientiertes Arbeiten. Im praktischen Teil wird der Therapieverlauf einer Klientin, mittels Darstellung, der für den Verlauf wesentlichen Einheiten, näher beschrieben.
674Fankhauser Katharina, BAMGT im Kindergarten - In (S)innenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2019In der folgenden Diplomarbeit wird im Theorieteil die sensorische Wahrnehmung, deren Entwicklung im Kindesalter und die sensorische Integration genauer beschrieben. Ein weiteres Augenmerk wird auf die beobachtbaren Veränderung, durch vermehrte visuelle und akustische Reizeinflüsse in der kindlichen Umwelt gelegt. Im praktischen Teil wird der Projektverlauf, dessen Ziel die Sinnesaktivierung und die Stärkung der sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit darstellt, in den Fokus gerückt. Es werden mal- und gestaltungstherapeutische Methoden, der Einsatz von vielfältigen Materialien und bewussten Atem- und Entspannungsübungen, zum Sammeln von ganzheitlichen Sinneserfahrungen, vorgestellt.
675Danglmaier ChristianeMGT mit HortkindernKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2011Die vorliegende Arbeit ist in einen theoretischen Teil, der das Praxisprojekt fachlich fundiert, sowie in einen praktischen Teil gegliedert. Die bei den Kindern auftretenden Themen werden zunächst ausgehend von der Auseinandersetzung theoretischer Hintergründe anhand der Themen Selbstbild, Fremdbild und Körperbild untersucht. Im Anschluss beschäftige ich mich mit der sozial-emotionalen Entwicklung bei Kindern und gebe ich einen Einblick in die Dynamik der Geschwisterbeziehungen, sowie in das Gefühl „Aggression“ im Kindesalter. Der praktische Teil umfasst die Beschreibung des Projektes, der Zielgruppe, die Ausgangsposition der Gruppe sowie die Rahmenbedingungen und maltherapeutischen Methoden, die zum Einsatz kamen. Im Anschluss daran folgt die Darstellung und Beschreibung der Kinder, die am Projekt teilnahmen. Dabei werden zwei Kinder näher beschrieben und ihr Prozessverlauf anhand von Beschreibungen, Hypothesen und Bildern vorgestellt. Abschließend wird das Projekt sowie meine Rolle als Therapeutin reflektiert.
678Lang Anne, DIMAMA sein - FRAU sein - ICH sein. Selbsterfahrungsgruppe mit Müttern in freier PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2019Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt und reflektiert meine Arbeit als Mal- und Ge- staltungstherapeutin in einer Selbsterfahrungsgruppe mit Müttern in freier Praxis. Ziel ist es, Müttern den Rücken zu stärken für ihren herausfordernden Lebensalltag zwi- schen Familie, Beruf, Gesellschaft und eigenen Wünschen. Durch den Einsatz von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden sollen sie in der bewussten Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Rolle und vor allem der eigenen Bedürfnisse unterstützt werden. Alte Rollen-, Erziehungs- und Lebensmuster, die nicht mehr für sie passen, können losgelassen und verändert werden, neue Perspektiven als Mama, Frau, Partne- rin und als Individuum entwickelt sowie Ressourcen aktiviert und gestärkt werden.
680Schneider CarmenMGT mit Jugendlichen. Die Wirkung des Flow-Effekts bei kognitiver Beeinträchtigung.Jugendliche2019Diese Arbeit untersucht, ob Mal- und Gestaltungstherapie die Lage kognitiv beeinträch- tigter Jugendliche hinsichtlich ihrer Berufschancen verbessern kann. Im theoretischen Teil werden Bedeutung und Ursache kognitiver Störungen, die Begriffe Normalität und Integration erläutert. Auch auf wichtige Aspekte für die Zusammenarbeit mit Jugend- lichen wird eingegangen. Weiters wird die Wirksamkeit des Flow und der dazu aufge- stellten Theorie von Mihaly Csikszentmihalyi umrissen. Im praktischen Teil werdendie Rahmenbedingungen des Projekts beim Institut WienWork vorgestellt. Methoden werden im Zuge der Beschreibung des Gruppenprozesses kurz beschrieben, ebenso wie der Einzelverlauf eines 18-jährigen Jugendlichen reflektiert.
681Willer BarbaraMGT in der psychiatrischen Rehabilitation. Der Individuationsprozess bei PatientInnen mit Depression.Psychiatrie2019Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Mal- und Gestaltungstherapie bei PatientInnen mit der Diagnose Depressen im Kontext eines Rehabilitationsaufenthaltes. Zu Beginn wird ein Überblick über das Krankheitsbild Depression gegeben. Ein besonderer Schwerpunkt des theoretischen Teiles liegt auf dem Individuationsprozess nach C.G. Jung und der Arbeit mit Symbolen. Dabei wurden besonders Aspekte hervorgehoben, die sich auf die Arbeit mit depressiven PatientInnen beziehen lassen.
684Neumann Christoph, Dr.MGT für neue Schüler/innen an der HBLVA für chemische Industrie, Wien 17Jugendliche2019Thema dieser Diplomarbeit ist die mal- und gestaltungstherapeutische Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Leistungsschwierigkeiten in den ersten beiden Jahrgängen der „Höheren Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ in Wien 17. Ziel des Projektes war, die Teilnehmer/innen auf einer nichtsprachlichen Ebene in ihrer Selbstfindung zu unterstützen und sich ihrer eigenen Ressourcen bewusst werden zu lassen. Im Verlauf der Projektarbeit hat sich gezeigt, dass die Rahmenbedingungen mal- und gestaltungstherapeutischen Arbeitens für die teilnehmenden Schüler/innen eine besondere Gelegenheit bedeuteten, Stress des Schulalltags abzubauen und in einer geschützten Umgebung ihre Entwicklungspotentiale entdecken zu können. Da das schulinterne Beratungsnetzwerk (Schulpsychologin, Jugend-Coaches und Beratungslehrer/innen) als Ansprechpartner für die teilnehmenden Schüler/innen eingebunden war, konnte die individuelle Beratung bezüglich der gewählten Berufsausbildung und der möglichen Schullaufbahn deutlich verbessert werden. Besonders introvertierte SchülerInnen konnten mit der MGT-spezifischen Arbeitsweise gut erreicht werden. Eine Weiterführung dieser Fördermöglichkeit ist vorgesehen.
685Leithner PetraMGT mit einer Frau mit kognitiver Beeinträchtigung, die nicht sprechen kann. Lebensbilder. Nonverbale Erzählungen.Einzelsetting2019Die vorliegende Arbeit bescha?ftigt sich im theoretischen Teil mit dem Thema Bildarbeit und Prozessbegleitung. Außerdem wird kurz auf das Thema „kognitive Beeinträchtigung“ eingegangen. Im praktischen Teil geht es um MGT im Einzelsetting mit einer kognitiv beeinträchtigten Frau, die sich nicht bzw. kaum verbal ausdrücken kann. In 100 Stunden Einzel-Begleitung im Verlauf von 2 Jahren offenbarte mir diese Frau mit Hilfe von Mimik, Lauten, Gesten, Gebärden und szenischen Darstellungen einen Teil ihrer „Er-Lebens-Welt“. Gemeinsam hielten wir diese Geschichte bildnerisch fest. Wir gelangten mit Hilfe von MGT – Methoden zu einem immer differenzierteren Dialog und konnten so Teile ihrer Geschichte neu aufbereiten.
689Riebenbauer JanineMGT mit Hortkindern. Ressourcenorientiertes Arbeit zur SelbstwertstärkungKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2019Die vorliegende Arbeit ist in einen theoretischen Teil, der das Praxisprojekt fachlich fundiert, sowie in einen praktischen Teil gegliedert. Da sich das Ziel des Projektes auf die Selbstwertstärkung von Kindern bezieht, befasst sich der Theorieteil besonders mit den Hintergründen zum Thema Selbstwert und auf die Arbeit in Gruppen. Der praktische Teil umfasst die Beschreibung des Projektes, der Zielgruppe, die Ausgangsposition der Gruppe, sowie die Rahmenbedingungen und Organisation.Im Anschluss daran folgt die Darstellung und Beschreibung der Kinder, die am Projekt teilnahmen. Dabei wird ein Kind näher beschrieben und sein Prozessverlauf anhand von Beschreibungen, Hypothesen und Bildern vorgestellt. Abschließend wird das Projekt sowie meine Rolle als Therapeutin reflektiert.
695Wolkner Corinna, Mag.amich und dich wahr:nehmen. MGT bei TOGETHER - Autismusspezifische spieltherapeutische Gruppen zur Förderung sozialer Kompetenzen.Menschen mit Behinderung2019Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird vorerst auf die Symptomatik und Klassifikation von Autismus-Spektrum-Störungen, die Diagnosekriterien sowie die Komorbidität und Differentialdiagnostik eingegangen. Auch die Epidemiologie, die Ätiopathogenese sowie die Entwicklungsverläufe und Prognosen bei Autismus-Spektrum-Störungen werden näher beschrieben. Außerdem werden Therapiemöglichkeiten für betroffene Kinder und Jugendliche angeführt, wobei die verhaltenstherapeutischen Gruppenmethoden sowie Mal- und Gestaltungstherapie in der Gruppe auf Basis der Psychologie von C.G. Jung und auch die Psychodynamik näher behandelt werden. Im praktischen Teil dieser Arbeit wird in weiterer Folge meine Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen im Rahmen von TOGETHER – Autismusspezifische spieltherapeutische Gruppen zur Förderung sozialer Kompetenzen über eine Laufzeit von drei Jahren beschrieben. Dabei wird näher auf die Projektvorbereitung, die Zielgruppe sowie die Bedarfslage eingegangen. Weiter werden die Schwerpunktsetzung und die Methodik näher beschrieben und auf den mal- und gestaltungtherapeutischen Gruppenprozess sowie auf einen Einzelprozess eingegangen.
696Hinteregger AngelikaMGT mit Menschen mit einer geistigen Behinderung. Traumasensible Selbsterfahrung.Menschen mit Behinderung2020

Diese Arbeit beschreibt ein mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt mit einer Gruppe von vier Männern mit einer geistigen Behinderung sowie mit einer jungen Frau im Einzelsetting in einem ARTelier der Lebenshilfe.
Die Schwerpunkte des Projektes liegen in einem ressourcenorientierten, traumasensiblen Angebot und der Bereitstellung eines sicheren Rahmens, um Raum für Selbsterfahrung und Potentialentfaltung mit Hilfe von Mal- oder Gestaltungsaufträgen zu ermöglichen.

699Persterer Carolina, BEd.Kreative VisionenentwicklungFreie Selbsterfahrungsprojekte2020

Hirnforschung und Epigenetik belegen, wie einfach das menschliche Gehirn zu eigenen Gunsten „manipuliert“ werden kann und dass man selbstbestimmt und selbstreguliert handeln kann. Die Quantenphysik und das Gesetz der Anziehung beweisen, welche Auswirkungen bewusstes Denken hat. Die Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie eignen sich besonders gut für diese „Manipulation“, ebenso die Methode des „Kreativen Visualisierens“. Sobald man seine Sehnsüchte, Wünsche und Träume kennt, kann man sie auf kreative Art und Weise in Visionen und Ziele verwandeln und relativ erfolgreich umsetzen und erreichen.

701Türl Petra, BA MScLebens-Spuren. Einzelselbsterfahrung von erwachsenen Menschen mit systemischen und mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden in eigener PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2020
702Falmbigl MartinaPsychosoziale Begleitung alter Menschen im Pflegeheim mit MGT-Methodenalte Menschen, Hospiz2020

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der psychosozialen Begleitung von alten Menschen im Pflegeheim mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden. Der erste Teil der Arbeit konzentriert sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der Zielgruppe – insbesondere werden hierbei die vielseitigen Veränderungsprozesse im Alter, der Umzug ins Pflegeheim, Faktoren der Lebensqualität und Entwicklungsmöglichkeiten im Alter erläutert – sowie auf die Bedeutung der Kreativität im Alter und den zielgruppenspezifischen Ansätzen der Mal- und Gestaltungstherapie. Darauffolgend werden im zweiten Teil der Arbeit die Rahmenbedingungen des Projektes, meine Zielsetzung und meine therapeutische Haltung erläutert. Der praktische Teil beschreibt vier individuelle Einzelprozesse, drei davon kürzer zusammengefasst und einer detailliert. Zum Abschluss wird über das Projekt resümiert.

709Schaffer AngelikaMGT mit chronisch depressiven Patienten im Rahmen einer CBASP Therapie im klinisch-stationären SettingPsychiatrie2020
714Fries IreneMGT zur Stärkung des Psychoimmunsystems. Offen geführte Gruppe in freier Praxis.Freie Selbsterfahrungsprojekte2020

Die vorliegende Arbeit dokumentiert die mal-und gestalttherapeutische Arbeit einer, über den Zeitraum eines Jahres angebotenen, offenen Gruppe zum Thema „Wege durch Veränderung“.

Der theoretische Teil dieser Arbeit befasst sich mit der Frage nach dem psychischen Immunsystem: Welcher Voraussetzungen bedarf es um gut mit Veränderungen umgehen zu können? In weiterer Folge gehen die Kapitel auf die Kraftquellen des Psychoimmunsystems, wie sie sich in Formen von Ressourcen (kognitive, emotionale, motivationale und andere) darstellen, ein. Das Grundmodell dazu stammt vom Neurowissenschaftler und Fachpsychologen für Psychotherapie Hans Menning, der die von Jung angesprochenen Selbstheilungskräfte der Psyche, als psychisches Immunsystem darstellt und erklärt. Ein kurzer Blick auf Resistenz, Resilienz und Reifung schließt den Theorieteil ab.
Im praktischen Teil findet sich zuerst eine Beschreibung der Gruppe, ihrer Rahmenbedingungen, Dynamiken und Zielsetzungen. Im weiteren Verlauf stelle ich anhand einer Probandin der Kerngruppe, beispielhaft für die gesamte Gruppe, die Mal- und Gestaltungsprozesse dar.

717Schrag Astis, M.A.MGT und Kreatives Schreiben „Zwischen den Zeilen - Mitten im Bild“Freie Selbsterfahrungsprojekte2020

Die vorliegende Arbeit sucht einen gelingenden Weg, um die Methode des Kreativen Schreibens mit der Methode der Mal- und Gestaltungstherapie zu verbinden.
Im theoretischen Teil wird ein Einblick in Teile der Jungschen Psychologie gegeben. Weiters beinhaltet dieser Teil auch eine Hinführung auf die Methodik des Kreativen Schreibens und der Schreibgruppenarbeit und damit verbundener Themen.
Im praktischen Teil wird eine Integration der beiden Methoden im Rahmen der Gruppenarbeit angestrebt. In 12 Einheiten wird in unterschiedlichen Settings mit beiden Methoden zu verschiedenen Themen gearbeitet. Einzelne Gruppeneinheiten sowie das Projekt „Schreib dein Buch“ zeigen dabei Möglichkeiten auf, durch eigenes Schreiben, Textarbeit und Feedback, sowie mit den Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie Prozesse zur Persönlichkeitsentwicklung, Selbsterfahrung und Ressourcenstärkung in Gang zu setzen bzw. diese zu fördern. Dies wird im Besonderen in der Beschreibung eines Prozessverlaufes geschildert.
Die Arbeit endet mit dem Projektabschluss, einem Resümee, einer persönlichen Reflexion und einem Fazit.

721Lebzeltern Rosemarie, DIMal- und Gestaltungstherapie mit Menschen mit Fluchterfahrung. Ankommen kreativ.Freie Selbsterfahrungsprojekte2021

Mal und Gestaltungstherapie mit Menschen mit Fluchterfahrung in einer Wiener
Grundversorgungseinrichtung. Ich beschreibe die Arbeit mit einer sehr diversen off enen Gruppe über einen Zeitraum von 10 Monaten unter Verwendung unterschiedlichster Materialien und Gestaltungstechniken. Konstantes Thema der Auseinandersetzung waren die Erfahrungen im Herkunftsland und auf der Flucht, sowie die Anforderung der Anpassung in Österreich.

723Judt Judith, Mag.Bibel in unseren Farben. Vom Wort zum inneren Bild finden. Der Bibel neu begegnen durch MGT.Freie Selbsterfahrungsprojekte2021

Die Diplomarbeit beschreibt die Erfahrungen einer Frauengruppe mit der individuellen Gestaltung von Bibelbildern und der gemeinsamen Betrachtung nach mal- und gestaltungstherapeutischen Gesichtspunkten. Eine Einführung in die Arbeitsweise der MGT und ihrer therapeutischen Basis der Tiefenpsychologie von C.G. Jung, sowie deren Verbindung zur christlichen Theologie werden erarbeitet.

Die Aussagekraft von durch Imagination inspirierten individuell gestalteten Bibelbildern und ihrer Botschaft für die gestaltende Person wird verglichen mit der Betrachtung des Bibelwortes in den Exerzitien des Ignatius von Loyola. Hinweise zum unterschiedlichen Umgang mit Bibelaussagen im Laufe der Kirchengeschichte runden das Bibelthema ab.

Wesentlich erachtet wird die Kraft der Gruppe und das gemeinsame Thema. Auf dieser Basis können gemeinsame Erkenntnisse wachsen und stützendes Miteinander wird möglich. Die Farbgestaltung wird als Quelle von Inspiration bei der Deutung und Auslegung der persönlichen Bilder besonders beachtet.

Im Praxisteil werden an Hand von Bildergestaltungen, bezogen auf Erzählungen des Neuen Testamentes, die Gesetzmäßigkeiten und Reflexionen nach den Gesichtspunkten von MGT von zwei Teilnehmerinnen dargelegt und der Weg durch die jeweiligen Prozesse sichtbar gemacht.

755Stiegler MarinaLa Bunteria - Ein Kreativ-Atelier zur Stärkung von MädchenJugendliche2021Diese Arbeit beschreibt die Planung und Durchführung von "La Bunteria - das Kreativatelier zur Stärkung von Mädchen" im JA.M Mädchenzentrum des Vereines Mafalda im Jahr 2016 in Graz. Die Hauptintention des ressourcenorientierten Projektes war die Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertes der Teilnehmerinnen mittels Förderung ihres individuellen kreativen Ausdrucks und der Reflexion ihrer Werke und Prozesse. Der Diplomarbeit liegt die Annahe zugrunde, dass der kreative Ausdruck innerer Bilder und Themen für junge Frauen stärkend sein kann und dazu animieren kann die eigene Lebnswelt aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Gearbeitet wurde mit verschiedenen kreativen Techniken und Gestaltungseinladungen aus der Methodik der Mal- und Gestaltungstherapie. Genauer beschrieben ist der Prozess einer jungen Frau, die das Angebot regelmäßig genutzt hat.
757Korp-Martl BarbaraIntegration von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden in den Berufsalltag als Klinische- und Gesundheitspsychologin bzw. Psychoonkologin im AkutspitalKrankenhaus2021Integration von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden in den Berufsalltag als Klinische- und Gesundheitspsychologin im Akutspital. In der vorliegenden Arbeit wird die Integration von mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden in den Arbeitsalltag als Klinische und Gesundheitspsychologin und Psychoonkologin im Akutspital veranschaulicht. Im Theoretischen Teil erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit als Krise, Bedeutung kreativer Therapien im Prozess der Selbstfindung und Krankheitsverarbeitung, und Wirkfaktoren von Mal- und Gestaltungstherapie. Der psychodynamischen Qualität und Wirkung der verschiedenen Materialien und Farben wird ebenfalls ein Kapitel gewidmet. Im Praktischen Teil werden anhand von vier Falldarstellungen Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit einfachen, oft kurzen Interventionen MGT trotz zeitlicher und räumlicher Einschränkungen im Akutspital praktiziert werden kann. Bei der Zielgruppe dieser Arbeit handelt es sich um verschiedene PatientInnen, die aufgrund ihrer körperlichen Erkrankung und daraus resultierenden psychischen Belastungen einer psychologischen Behandlung zugestimmt haben.
768Lindner ElisabethMGT mit Kindern mit Schwerpunkt Glücksforschung und PhilosophierenKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2022

Die vorliegende Arbeit ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Der Theorieteil befasst sich mit dem Begriff Glück im Schrift- und Sprachgebrauch, mit der Glücksforschung und mit dem Philosophieren mit Kindern. Der praktische Teil umfasst die Beschreibung der organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen. Im Anschluss daran folgt die Darstellung und Beschreibung zweier Gruppen und des jeweiligen Gruppenprozesses. Nachfolgend wird ein Kind näher beschrieben und sein Prozessverlauf anhand von Intention, Verlauf, Hypothese und Bildern vorgestellt. Abschließend wird das Projekt ausgewertet sowie meine Rolle als Mal- und Gestaltungstherapeutin reflektiert.

769Herdin-Pendl BirgitMGT mit gehörlosen FrauenEinzelsetting2022

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit mal- und gestaltungstherapeutischer Ressourcen- und Identitätsarbeit sowie Selbstwertstärkung, im Einzelsetting, mit gehörlosen Frauen. Teilgenommen an dem Projekt haben vier gehörlose Frauen, wobei die Einheiten in Österreichischer Gebärdensprache stattfanden. Mit einer Frau wurde hauptsächlich in Lautsprache kommuniziert und Gebärdensprache unterstützend mitverwendet.

770Bauer Sabine, BAFrauen auf dem Weg zu sich selbst. Selbstwertstärkung durch Ressourcenstärkung im Gruppensetting.Freie Selbsterfahrungsgruppe2022

Diese Projektarbeit wurde im Rahmen der Ausbildung zur Mal- und Gestaltungstherapeutin mit jeweils zwei Gruppen beginnend mit drei und vier und fortsetzend zwei und drei ca. 29 bis 39-jährigen Frauen in jeweils mehrstündigen Gruppensettings über einen Zeitraum von sechs Monaten fortlaufend durchgeführt. Ziel war eine ressourcenorientierte Persönlichkeitsstärkung und -entwicklung der Teilnehmerinnen sowie die Auseinandersetzung mit dem eigenen Individuationsweg durch Arbeiten mit inneren Bildern und vielfältigen gestalterischen Prozessen. Die Übungen fanden in eigener Praxis in der Natur statt und wurden später aufgrund der Wetterlage in das eigene Atelier verlegt.

772Ploder Gerda, Dr.Mal- und Gestaltungstherapie und die Bibel. Wunderbar durchdacht und im Überfluss umsorgtFreie Selbsterfahrungsprojekte2022

Die Diplomarbeit veranschaulicht, wie wunderbar, unfassbar, unbegreifbar, genial, unglaublich, außerordentlich, staunenswert Gott unseren Körper durchdacht und gestaltet hat und wie großzügig er uns im Leben versorgt. Im theoretischen Teil arbeite ich die Gemeinsamkeiten von der Mal- und Gestaltungstherapie nach CG Jung und der Bibel über acht ausgewählte Themen heraus. Der praktische Teil besteht aus einem Online- und einem Präsenzkurs in der freien Natur mit je 50 Stunden. Es nahmen Kinder ab sieben Jahren sowie Frauen und Männer bis sechzig Jahren teil.

773Fink-Richter BettinaMal und Gestaltungstherapie in der personenzentrierten Begleitung von Menschen mit BehinderungMenschen mit Behinderungen2022

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Gruppenprojekt, Mal- und Gestaltungstherapie in der Personenzentrierten Begleitung von Frauen mit körperlicher und geistiger Behinderung in der Tageswerkstätte Lebensart. Im Praxisteil stelle ich dieses Gruppenprojekt vor, welches im Zeitraum von November 2021 bis Mai 2022 durchgeführt wurde. Es umfasste 20 Einheiten mit jeweils 5 Stunden. Bei dieser Zielgruppe handelt es sich um 3 Erwachsene Frauen mit Behinderung im Alter von 40 bis 46 Jahren. Diese Frauen waren sehr interessiert und offen, innerhalb ihres Arbeitsalltages etwas Neues, Kreatives kennenzulernen, wo sie mit ihren Gestaltungen im Mittelpunkt stehen.

774Günther Sigrid, Dr.Frau Elsa und ihr Dorf. Humor ist die beste Therapie. Kreative Kurzgeschichten und ihre methodische Anwendung in der Mal- und GestaltungstherapieFreie Selbsterfahrungsgruppe2022

Das Buch „Frau Elsa und ihr Dorf. Humor ist die beste Therapie“ bildet mit rund 30 Kurzgeschichten die Grundlage für diese Arbeit. Im Fokus steht ein nach dem Resonanzgesetz aufgebautes, persönlich entwickeltes Arbeitsmodell, das einen breiten Spielraum für die Anwendung der vielfältigen Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie erschafft und Klienten/innen zur Entfaltung ihres kreativen Potentials und zu tiefer Selbsterfahrung inspiriert.

775Somos Daniel, MSc (ehem. Brandl)MGT und Imaginationen im EinzelsettingEinzelsetting, Selbsterfahrung2022

ie Diplomarbeit zeigt mögliche Kombinationen von MGT mit Imaginationen im Einzelsetting. Im theoretischen Teil werden hilfreiche Grundlagen zum Einsatz von Imaginationen vermittelt (u.a. Distanzierungstechniken, Sinnes-Submodalitäten, Wahrnehmung von Körperempfindungen). Es wird auf Besonderheiten des Einzelsettings gegenüber dem Gruppensetting eingegangen. Dabei wird die Bewusstheit der eigenen therapeutischen Haltung betont und es werden wichtige Aspekte meiner Grundhaltung hervorgehoben. Im praktischen Teil wird die Methode "der innere Ort der Geborgenheit" vorgestellt und anhand von zwei Fallbeispielen veranschaulicht, wie diese Methode zu Therapiebeginn eingesetzt werden kann. Für den Einsatz von Imaginationen im Einzelsetting wird eine allgemeine Vorgehensweise beschrieben und in den Fallbeispielen detailliert dargestellt.

776Kaltschmid UteMGT mit Kindern der sozialpädagogischen Abteilung im HPZ NÖKinderbereich, Kindergarten, Schule, Pädagogik2011

Die Arbeit behandelt die mal- und gestaltungstherapeutische Begleitung mit fremduntergebrachten Kindern in der sozialpädagogischen Abteilung des NPZ NÖ. Es wird auf die häufigsten Problemverhalten eingegangen als auch auf einzelne Fallverläufe.

777Gneist ClaudiaGeschwisterbeziehungen und ihre Wirkung auf die PersönlichkeitsbildungFreie Selbsterfahrungsprojekte2022

In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um Geschwisterbeziehungen und Familienkonstellationen, sowie deren Auswirkungen auf die Persönlichkeitsbildung und die Ich-Findung. In einem Projekt mit Kindern im Volksschul- und Kindergartenalter wird aufgezeigt, welche Wechselwirkungen Geschwisterbeziehungen haben können und welche Auswirkungen diese auf gruppendynamische Prozesse haben kann. Durch mal- und gestaltungstherapeutische Methoden wurden Geschwisterkinder in gemischten Gruppen, sowie in reinen Familiengruppen bestärkt und ihre Ressourcen hervorgehoben. Im Mittelpunkt stand der Umgang miteinander und untereinander, der sich durch das gemeinsame und alleinige Gestalten in den Werken widerspiegelt. Ziel des Projektes war die Selbstwertstärkung der kindlichen Persönlichkeit und die Resilienzbildung, um Unsicherheiten und Überforderungen des täglichen Alltags bewältigen oder vermeiden zu können. 

782Brunner Eva-MariaMGT als Raum der SelbstachtungKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2023

In meinem Projekt mit verhaltensauffälligen Kindern im Kindergarten stelle ich dar, wie durch wertschätzenden und achtsames, kreatives Schaffen die Selbstsicherheit und der Selbstwert der Kinder gestärkt werden können.

783Schmölzer-Jäger FriederikeMGT mit Menschen in Konfliktsituationen in eigener PraxisFreie Selbsterfahrungsprojekte2023

In der vorliegenden Arbeit erhalten Sie Einblicke in mein Praxisprojekt zum Thema „Abgrenzung – Verbundenheit: Arbeiten mit MGT Methoden im Spannungsfeld sich permanent verändernder Grenzen“, in welchem ich versucht habe, im Rahmen von Selbsterfahrungsgruppen, mit gezielten MGT Methoden die Selbstwahrnehmung für innere und äußere, hemmende wie förderliche Grenzen im Wirkungsbereich des Ichkomplexes zu stärken, mit dem weitgefassteren Ziel, erwachsenen Menschen in kritischen Lebenslagen (Burn-out, Beziehungskrisen, schwaches Selbstwertgefühl, Krankheit, Rehabilitation, ...) hilfreiche Werkzeuge in die Hände zu legen, die es ihnen ermöglichen, sich selbst, vor dem Hintergrund einer Bewusstwerdung der eigenen Bedürfnislage, wieder vermehrt als aktiv Handelnde zu erleben. Wie der Ichkomplex stabiler wurde und sich die Selbstsicht verbesserte, konnten zugleich die Außengrenzen stabiler, aber zugleich auch durchlässiger werden, um mit gestärktem Selbstvertrauen wieder offener für förderliche zwischenmenschliche Beziehungen zu werden, ganz im Sinne eines an innerer und äußerer „Grenzen-Spannung“ ausgeglichenem Individuationsprozesses nach C.G.Jung. Mein Abschlussprojekt fand in eigener Praxis im Atelier „Kunst.Frei.Raum.pro.Achtsamkeit“ in Millstatt am See statt.

784Richter UlrikeDie Freude am TunKinderbereich, Kindergarten oder Schule, Pädagogik2023

Diese Diplomarbeit fasst mein Mal- und gestaltungstherapeutisches Projekt mit Kindern und Jugendlichen im Zuge meiner Beschäftigung in der Freizeitpädagogischen Betreuung zusammen. Dieses fand im Zeitraum zwischen Oktober 2014 – bis April 2015 statt. Im Fokus stand die Freude am Tun, die in uns allen wohnende kreative Kraft zu entdecken und wahrzunehmen, in einem sicheren Rahmen, einem emotional nährend, stärkenden Beziehungsraum, der einlädt, zu sein wie man ist. Der theoretische Teil enthält Grundlagen hinsichtlich der Welt der Gefühle, insbesondere jenem der Freude. Das Zusammenspiel von Freude und kreativem Tun, ihre Wirkungsfelder und wie sie Verbindung, Beziehung schafft. Ein vertiefender Blick auf den Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen, Gefühle als Gestaltungsfaktoren und dem Phänomen Momente gelingender Beziehung, rundet die theoretische Basis ab und schließt den Kreis. Während meiner Arbeit mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden habe ich Räume geöffnet, damit Kinder und Jugendlichen wertfrei ihre Stärken spontan ausleben können, in einer geschützten und wohlwollenden Atmosphäre. Selbstbestimmt, den eigenen Impulsen zu folgen und dabei wahrgenommen und achtsam begleitet zu werden ist bedeutsam. Ideen und Anregungen wurden beispielsweise aufgenommen und möglichst umgehend umgesetzt, ebenso wie Materialwünsche oder das spontane Spiel, Raum bekamen. Die gesetzten Impulse orientierten sich an den wahrgenommen Wünschen, Bedürfnissen etc. der Kinder und Jugendlichen. Im Verlauf des Projektes durfte ich die besonderen Wirkungen der Freude am Tun beobachten und dankbar wahrnehmen, wie sie die Kinder und Jugendlichen nährte, stärkte und zur Entfaltung ihrer Potentiale beitrug. Am eigenen Arbeitsplatz ein Projekt durchzuführen, war für mich in vielerlei Hinsicht reich an Erfahrungen und Reflexionsfeldern, welche ebenfalls in die Arbeit eingeflossen sind. Zusätzlich ermöglichte dieser Rahmen, dass ich in direkter Weise miterleben konnte, wie Veränderungen, Anregungen, Ideen, etc. sich auch außerhalb der Mal und gestaltungstherapeutischen Stunden weitergetragen haben und es verstärkt zu beispielsweise bildnerischen Gestaltungen, (Weiter) Arbeiten mit Ton, Wolle, dem Einsatz von Werkzeug etc. kam. Ich habe das unter anderem als Weiterführung des Flusses erlebt, als Ausdruck der Wirksamkeit wahrgenommen und freudig begrüßt. Während des gemeinsamen Tuns wurden Verbindungen erlebbar, Gemeinsamkeiten traten in den Vordergrund, Grenzen verschwanden, oder aber sie wurden weicher.

785Pichler Sabine, MAMGT und die AufstellungsarbeitSelbsterfahrung2023

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Verbindung von mal- und gestaltungs- therapeutischen Methoden und der Aufstellungsarbeit.
Im praktischen Teil wird ein Praxisprojekt vorgestellt, welches im Zeitraum von November 2021 bis September 2022 durchgeführt wurde. Es umfasst insgesamt 60 Stun- den im Gruppen-Setting in Form von Tages-Workshops à ca. 9 Stunden und 12 Stunden im Einzel-Setting à ca. 2 Stunden mit variierenden Teilnehmerinnen. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Anwendung und Erforschung des Potenzials der Methodenkombination von MGT-Methoden und der Aufstellungsarbeit.
Im theoretischen Teil der Arbeit wird die Methode der Aufstellungsarbeit genau erklärt und Gemeinsamkeiten mit der MGT herausgearbeitet. Die Erkenntnisse aus dem Praxisprojekt über den Mehrwert der Methodenkombination sind im praktischen Teil zusammengefasst.