Die Arbeit beschreibt die Begleitung von sechs jugendlichen Mädchen in einem Ambulatorium über ein Schuljahr mit mal – und gestaltungstherapeutischen Methoden. Den Schwerpunkt bildet die aktionale Ressourcenaktivierung. In einer Zeit des besonderen Umbruchs, nämlich am Beginn der Pubertät, wird den Jugendlichen ein offener und wertfreier Raum eröffnet, in dem sie sich besser spüren und ihrer Gefühle teilweise bewusst werden können.
Sehr genau werden die individuellen Prozesse eines Mädchens betrachtet, welches durch persönliche und familiäre Einschränkungen in einer dauerhaft labilen Stimmungslage ist. Durch die Möglichkeit, sich in dem wertfreien Raum mithilfe mal – und gestaltungstherapeutischer Methoden zu spüren, aber auch durch die Vertrautheit der Gruppe, kann aufgezeigt werden, wie sie im Laufe des Jahres zu einer wesentlich stabileren Stimmungslage kommen kann.